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Wiesbaden: Boden des US-Flughafens weniger verseucht als befürchtet

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Von: Madeleine Reckmann

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Von der US-Airbase Erbenheim starteten 1948 und 1949 die legendären Rosinenbomber zur Versorgung Berlins. Hier ein Bild vom Gedenktag 2019.
Von der US-Airbase Erbenheim starteten 1948 und 1949 die legendären Rosinenbomber zur Versorgung Berlins. Hier ein Bild vom Gedenktag 2019. © Rolf Oeser

Ergebnisse der Untersuchung des südlichen Areals liegen vor. Belastung niedriger als im nördlichen Teil.

Die Verschmutzung des Bodens auf der US-Airbase in Wiesbaden ist nicht so stark wie zunächst befürchtet. Dies ergaben jüngste Untersuchungen des Regierungspräsidiums Darmstadt (RP), wie die Behörde am Freitag bekannt gab. Nachdem im Februar 2020 öffentlich geworden war, dass das Grundwasser des Flughafens mit schädlichen per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) verseucht ist, haben die Behörden intensivere Untersuchungen vereinbart. Damals war zunächst das Grundwasser im Löschübungsplatz im Nordosten des Flughafens betroffen. Die PFC-Stoffe waren über das Löschwasser ins Erdreich geraten.

Seit September waren Areale im Südwesten geprüft worden. Dort ist die Belastung laut RP viel niedriger als nördlich davon. Während im Hotspot des nördlichen Areals eine Grundwasser-belastung von über 100 Mikrogramm PFC gemessen wurde, liegen die Werte im Südwesten nur im zweistelligen Bereich, an dessen Rand nur noch im unteren einstelligen Mikrogrammbereich und an der derzeitigen analytischen Nachweisgrenze.

Für einige der nördlich angrenzenden Kleingärten gilt aus Vorsorgegründen seit 2020 nach wie vor die dringende Empfehlung, das Brunnenwasser nicht als Brauchwasser zu nutzen. Die Brunnen der Domäne Mechthildshausen sind ohnehin seit Jahren stillgelegt. mre

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