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Wiesbaden

Wiesbaden: Besucher des Fastnachtsumzugs werden kontrolliert

  • VonDiana Unkart
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Das Sicherheitskonzept ist überarbeitet worden. Zufahrtsstraßen sind gesperrt. Neben uniformierten Polizisten sind auch Zivilbeamte beim Fastnachtsumzug in Wiesbaden im Einsatz.

Das Sicherheitskonzept, das die Stadt Wiesbaden, das Polizeipräsidium Westhessen und die Dachorganisation Wiesbadener Karneval (Dacho) gemeinsam entwickelt haben, wird optimiert, „um eine größtmögliche Sicherheit während des Umzuges am Fastnachtssonntag zu gewährleisten“, teilt die Verwaltung mit.

„Ein wesentlicher Kernpunkt des Konzeptes ist die Errichtung mobiler Sperren auf den Zufahrtstraßen“, sagt Bürgermeister Oliver Franz (CDU). Stadt- und Landespolizei werden mit vielen Kräften im Einsatz sein.

Besucherinnen und Besucher müssen sich auf dem Weg zum Umzug und entlang der Strecke auf Kontrollen einstellen. Das gelte vor allem für Personen, die mit waffenähnlichen Gegenständen unterwegs seien, heißt es weiter. Besuchern wird empfohlen, auf solche missverständlichen Kostümierungen zu verzichten. In der Waffenverbotszone in der Innenstadt gilt für Gardisten, Komiteemitglieder, Funktionsträger und Gruppen von Fastnachtsvereinen, die Sitzungen oder andere Veranstaltungen besuchen, eine Ausnahme vom Waffenverbot.

Neben uniformierten Einsatzkräften wird die Landespolizei auch Zivilkräfte einsetzen, sagt Polizeipräsident Stefan Müller.

Beamte mit Bodycams

Die Beamten sind mit Kameras, sogenannten Bodycams, ausgestattet, so dass sie bei außergewöhnlichen Ereignissen die Möglichkeit haben, Straftaten sofort zu dokumentieren.

Außerdem kündigen Bürgermeister und Polizeipräsident Jugendschutzkontrollen von Ordnungsamt und Landespolizei an. Ein besonderes Augenmerk liege auf der Altersgruppe der unter 16-Jährigen, die noch keinerlei Alkohol trinken dürfen, sagt Franz. Bei Verstößen gegen dieses Verbot werde der Alkohol an Ort und Stelle durch Ausgießen vernichtet oder sichergestellt. In Einzelfällen würden auch Alkoholtests veranlasst und bei Bedarf die Eltern benachrichtigt, damit sie ihr Kind abholen. Bei massiven Verstößen werde zudem das Jugendamt benachrichtigt. Generell gelte: Wein, Bier und Sekt sind unter 16 Jahren tabu. Branntwein (Schnaps, Wodka, Likör) ist erst ab 18 Jahren erlaubt.

Der Wiesbadener Fastnachtsumzug mit rund 210 Zugnummern startet am Sonntag, 23. Februar, um 13.11 Uhr am Elsässer Platz und bahnt sich seinen Weg durch die Innenstadt. Im vergangenen Jahr säumten mehr als 400 000 Schaulustige die Straßen. diu

Die Polizei twittert unter @Polizei_WH über den Fastnachtsumzug, den Einsatz und besondere Ereignisse.

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