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Nicht nur die Überreste der Brücke, auch den Sand, der zum Schutz vor dem Aufprall angefahren wurde, muss später wieder weg.
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Nicht nur die Überreste der Brücke, auch den Sand, der zum Schutz vor dem Aufprall angefahren wurde, muss später wieder weg.

Wiesbaden

Wiesbaden: Bagger legen nach der Sprengung der Salzbachtalbrücke direkt los

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Nach der Sprengung der Salzbachtalbrücke räumen 18 Maschinen schnellstmöglich den Schutt weg. Doch die S-Bahnen fahren erst kurz vor Weihnachten wieder.

Noch am Tag der Sprengung beginnt das große Aufräumen. Hat der große Knall erst mal die Salzbachtalbrücke zerlegt, rücken nach Auskunft der Autobahngesellschaft des Bundes noch am Nachmittag zehn 45-Tonnen-Kettenbagger, fünf 75-Tonnen-Kettenbagger und drei Radlader an, um den Schutt wegzuschaffen. 25 Arbeiter werden am Wochenende im Einsatz sein, um möglichst schnell die unter der Salzbachtalbrücke liegenden Bahngleise und die Bundesstraße 263 freizuräumen. Dafür arbeiten die Männer am Samstag bis 23 Uhr und am Sonntag von 8 bis 20 Uhr. Bis Mitte Dezember werden Brückenteile zerkleinert und verladen, weshalb Anwohnerinnen und Anwohner sich auf viel Lärm einstellen müssen.

Züge und S-Bahnen werden dennoch erst kurz vor Weihnachten wieder den Hauptbahnhof Wiesbaden anfahren können. So lange werde es dauern, die Bahnanlagen wieder instand zu setzen, sagte Ulrich Neuroth, Direktor der Niederlassung West der Autobahngesellschaft, Anfang Oktober. Bis die Bundesstraße wieder benutzt werden kann, werde es ebenfalls Wochen dauern.

Neuroth legt auch deshalb Wert auf Zügigkeit der Arbeiten, weil er den Neubau der Südbrücke bereits 2023 fertig haben möchte. Das könnte klappen, weil bereits schon vorgefertigte Stahlteile in Dreieich-Sprendlingen in einem Zwischenlager liegen. Die Tiefgründung wurde ebenfalls schon hergestellt.

„Den exakten Zeitplan für den Aufbau werden die Vertragspartner, Baufirma und Autobahngesellschaft, neu ausarbeiten und alle Möglichkeiten der Beschleunigung ausloten“, teilte die Autobahngesellschaft mit.

Der gesamte Neubau, also der Südteil und der Nordteil der Salzbachtalbrücke, wird laut Neuroth deutlich schneller errichtet werden als ursprünglich vor dem Kollaps der Brücke vorgesehen war, also vor 2026. Denn nach dem eigentlichen Plan hätte die Südbrücke erst im Frühjahr 2024 fertig gestellt sein sollen.

Damals war die Autobahngesellschaft von einem schrittweisen Rückbau beider Brücken ausgegangen, während auf der jeweils anderen der Verkehr laufen sollte. Dass das Bauwerk nun gesprengt wird, macht die Sache deutlich fixer.

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