1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Wiesbaden

Wiebaden: Ausflugsbus zur Platte fährt häufiger

Erstellt:

Von: Petra Zeichner

Kommentare

Mit dem kommenden Fahrplanwechsel werden aber auch zwei Rufbuslinien eingestellt, die in den östlichen Stadtteilen verkehren.

Wer einen Ausflug zur Platte machen will, kann künftig dafür häufiger den Bus nutzen. Ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember verkehrt die Linie 30 ganzjährig an Sonn- und Feiertagen im Stundentakt vom Hauptbahnhof aus dorthin. Bisher verkehrte sie nur zeitweise im Winter an Schneetagen samstags und sonntags. Laut Eswe Verkehr gilt eine Probezeit von einem Jahr für das erweiterte Angebot. An Samstagen bleibt es unverändert bei der bisherigen Wintersaison-Regelung: Eventuelle Fahrten werden auf der Eswe-Website bekannt gegeben.

Preise

Die Tarife im ÖPNV legt auch für Wiesbaden der Rhein-Main-Verkehrsverbund fest. Der neue Tarif tritt zum 1. Januar 2022 in Kraft.

Demnach erhöhen sich die Preise für Fahrkarten im Schnitt um 1,5 Prozent.

So kostet etwa die Tageskarte Wiesbaden/Mainz, Preisstufe 13, ab dem kommenden Jahr statt 5,80 Euro dann sechs Euro. Eine Einzelfahrt Kurzstrecke für Erwachsene kostet dann 1,90 Euro statt 1,85 Euro.

Alle Tarife lassen sich einsehen auf der Website des Rhein-Main-Verkehrsverbundes: www.rmv.de

Verstärkt wird auch die Verbindung zwischen Dotzheim und Biebrich. Dort bedient die Linie 39 nun mit allen Fahrten die gesamte Strecke zwischen den Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken und dem Bahnhof Wiesbaden Ost. Außerdem wird der bisherige 60-Minuten-Fahrtentakt in bestimmten Zeitfenstern auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet.

Was Anruf-Sammeltaxis (AST) betrifft, so gibt es zum einen ebenfalls ein zusätzliches Angebot: Der AST-24-Kleinbus verkehrt zwischen Frauenstein und Schierstein montags bis freitags an Schultagen mit je zwei zusätzlichen Fahrten zu Schulbeginn und -ende. Hierfür gilt ein zweijähriger Probebetrieb.

Zum anderen werden die AST 35 und 36 eingestellt; die Nachfrage sei zu gering, heißt es. Die Rufbuslinien verkehren laut Eswe-Pressesprecher Christian Giesen in Wallau, Nordenstadt, Erbenheim und Delkenheim. Die AST waren erst vor drei Jahren dort eingeführt worden. pz

Auch interessant

Kommentare