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Weniger Geschäfte, mehr Fläche

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Viel Licht und wenig Schatten sieht die Industrie- und Handelskammer in den Ergebnissen der neuen Studie zum Einzelhandelsstandort Wiesbaden.

Viel Licht und wenig Schatten sieht die Industrie- und Handelskammer in den Ergebnissen der Studie der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung Köln zum Einzelhandelsstandort Wiesbaden. Danach hat sich Wiesbaden als Einkaufsstadt in den letzten Jahren gut entwickelt, Umsätze und Verkaufsflächen seien gestiegen, erfuhren Vertreter der IHK und Unternehmer beim Wiesbadener Wirtschaftsdialog, wo die von der Stadt in Auftrag gegebene Studie präsentiert wurde.

"Wiesbaden entwickelt sich positiv, das sehen wir auch so", sagte IHK-Pressesprecher Gordon Bonnet im Gespräch mit der FR. Gut seien die neuen Standorte Luisenforum und Liliencarré. Künftig kämen dazu noch noch die Dernschen Höfe. Allerdings dürfe dabei nicht vergessen werden, dass trotz der neuen Standorte mit zahlreichen Geschäften und einer gestiegen Verkaufsfläche die Zahl der Geschäfte in den vergangenen fünf Jahren um 30 gesunken sei.

Laut der Studie sollte künftig ein moderater Ausbau der Versorgung in den Stadtteilen und eine weitere Stärkung der Innenstadt durch Ausbau der Markenvielfalt sowie insbesondere durch Ansiedlung eines Elektromarktes erfolgen. Weiterer Handlungsbedarf bestehe unter anderem in der Möbelbranche. Auch die IHK begrüßt laut Bonet Bedarf einen Möbelmarkt am Standort Petersweg, sofern dort auf höchstens fünf Prozent der Fläche Waren angeboten würden, die man sonst vor allem in der Innenstadt findet.

Auch die anderen Dialog-Teilnehmer waren positiv überrascht über die Entwicklung der Stadt. Laut Sven Clasen vom Amt für Wirtschaft hätten viele Unternehmer das Gefühl, Kunden wieder zurückgewonnen zu haben, die zwischenzeitlich in anderen Städten eingekauft hätten. (rmu)

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