Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ob Elektrobus wie hier (2019) oder Dieselfahrzeuge – die Busse sind leerer.
+
Ob Elektrobus wie hier (2019) oder Dieselfahrzeuge – die Busse sind leerer.

Wiesbaden

Weniger Fahrgäste in Wiesbadens Bussen

  • Petra Zeichner
    vonPetra Zeichner
    schließen

Die Corona-Pandemie führt wie andernorts auch in der Landeshauptstadt zu einem Rückgang der Fahrgastzahlen. Auch der Ausblick auf die Folgejahre verspricht keine Erholung.

Von dem kontinuierlichen Anstieg an Fahrgästen in den Bussen, wie es bis 2019 der Fall war, ist der Mobilitätsdienstleister Eswe Verkehr in Wiesbaden weit entfernt. Wie andernorts auch hat die Corona-Pandemie zu einem Rückgang geführt.

Seit 2014 gab es laut Eswe „stets deutliche Fahrgastzuwächse und Rekorde auf zuletzt fast 61,2 Millionen Fahrgäste im Jahr 2019“. Das änderte sich mit Beginn der Pandemie. „An manchen Tagen verzeichneten wir einen Rückgang auf unter 20 Prozent des üblichen Niveaus“, so Eswe- Geschäftsführer Jörg Gerhard. Zwar erholten sich die Zahlen im zweiten und dritten Quartal 2020 auf etwa 60 bis 70 Prozent. Insgesamt nutzten im Jahr 2020 dennoch nur 40,4 Millionen Fahrgäste den lokalen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dies ist etwa ein Drittel weniger als 2019.

Die fehlenden Einnahmen aus dem Ticketverkauf für 2020 werden laut Mitteilung von Bund und Land ausgeglichen. Damit rechnet Gerhard auch für das laufende Jahr. „Wir gehen angesichts der Fortdauer der Pandemie im Jahr 2021 von ähnlich niedrigen Fahrgastzahlen wie im Vorjahr aus.“

Eswe Verkehr erwartet ebenfalls für die Folgejahre geringere Einnahmen: Für 2022 wird mit 80 Prozent weniger und für 2023 mit 90 Prozent weniger Fahrgästen – im Vergleich zu vor der Pandemie – kalkuliert.

Trotzdem soll das Angebot im ÖPNV „auf hohem Niveau“ bleiben, zum einen um Kontakte zu reduzieren. Doch es gibt noch einen anderen Grund: Auch „um die Klima- und Mobilitätsziele zu erreichen, müssen das Verkehrsangebot weiter ausgebaut und die Infrastruktur ertüchtigt und erweitert werden“, so Gerhard. pz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare