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Zu wenig, zu allgemein

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Von: Diana Unkart

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Die CDU kritisiert mangelnde Kommunikation zur Citybahnstrecke.

Die CityBahn GmbH hat gerade einen ersten Entwurf für die Linienführung der Straßenbahn vorgelegt, die in ferner Zukunft zwischen Mainz und Wiesbaden verkehren soll. Die CDU kritisiert nun, dass „die knappe Ergebnismitteilung aus dem Verkehrsdezernat“ nicht ausreichend sei und hat die Vorlage zur Trassenführung im Magistrat schieben lassen.

Grundsätzlich, heißt es in einer Mitteilung, unterstütze die CDU das Projekt Citybahn. Es sei das „bedeutendste verkehrspolitische Projekt der Stadt“ und betreffe alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener.

Für sie sei allerdings nicht ersichtlich, welche Erwägungen für die vorgeschlagene Linienführung ausschlaggebend waren, sagt Hans-Joachim Hasemann-Trutzel, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion. Er kritisiert, dass die Linienführung immer wieder geändert wurde – beispielsweise in Biebrich. „Bevor wir uns abschließend auf eine Linienführung festlegen, müssen die Vor- und Nachteile der Streckenführung für jedermann plausibel werden.“

Für die vorgeschlagene Linienführung gebe es sicherlich gute Gründe, aber diese Gründe müssten erläutert werden. „Die bisherigen Erläuterungen aus dem Verkehrsdezernat sind zu allgemein gehalten. Die Citybahn nimmt so niemanden mit.“ Zudem müsse die Citybahn deutlicher in den Gesamtzusammenhang der Wiesbadener Verkehrspolitik gestellt werden muss. „Die vorgestellte Linienführung ist ein Anfang, der umfangreiche Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigt.“ Die Citybahn sei zentraler Bestandteil des künftigen öffentlichen Personennahverkehrs. Sie bringe Vorteile für alle Stadtbezirke, nicht nur für die, durch die die Straßenbahnlinie führt. Verbesserte Anbindungen der Stadtteile, die nicht an der Strecke liegen sowie Park-and-Ride-Plätze müssten ebenso konzipiert werden. „Die Citybahn ist ein gesamtstädtisches Projekt, von dem ganz Wiesbaden profitiert. Das wird nur deutlich, wenn zugleich die Vorteile für nicht betroffenen Stadtbezirke aufgezeigt werden.“ diu

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