1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Wiesbaden

Wasserrutsche ins Abenteuer

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Wer will da noch in Urlaub fahren? 240 Angebote listet das Ferienprogramm der Stadt Wiesbaden auf. Ab Sonntag können Plätze reserviert werden. Von Michael Grabenströer

Von Michael Grabenströer

An die Telefone, fertig, los! Das Rennen um die Angebote im Sommerferienprogramm der Stadt Wiesbaden für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren wird am Sonntag, 30. Mai, gestartet. Pünktlich um zwölf Uhr werden unter der Nummer 0611/ 312002 zehn Leitungen geschaltet, um Anfragen zu bearbeiten und Reservierungen vorzunehmen. Gleichzeitig werden auch die Reservierungsmöglichkeiten im Internet freigegeben.

Rund 240 Programmpunkte sind in dem Begleitheft aufgeführt, das auch im Internet abrufbar ist - abwechslungsreich von der Tagesfahrt bis zu Workshops und interessengeleitet vom künstlerisch-kreativen Angebot bis zur Abenteuer- und Medienpädagogik. Alles in allem sind 5300 Plätze zu vergeben.

Insgesamt, darauf wies Sozialdezernent Arno Goßmann (SPD) hin, hält Wiesbaden drei große Ferienangebote vor. Zum einen das Sommerferienprogramm vom 5. Juli bis zum 13. August mit festen Anmeldungsregeln und Bezahlung der Angebote. Daneben gibt es noch die Sommerwiese - eine bunte Spiellandschaft in den Reisinger-Anlagen von 5. bis 11. Juli täglich von 14.30 bis 18.30 Uhr.

Und außerdem wird noch die Sommerferienkarte angeboten: gültig vom 3. Juli bis 15. August für Schüler, Auszubildende und Arbeitslose. Die Karte berechtigt zur Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, kostenlosen Besuchen in Schwimmbädern in Mainz und Wiesbaden und zu ermäßigten Eintrittspreisen, zum Beispiel in Wiesbadener Filmtheatern aber auch im Opel-Zoo oder im Taunus-Wunderland. 26 Euro kostet diese Ferienkarte.

Dagegen ist das Fest auf der Sommerwiese gratis. Zum zehnten Male finden die bunten Spieltage statt. Ein Jubiläum, das mit Wasserrutsche, Hüpfburg, Spielmobil und Bühnenprogramm zelebriert wird. Als Abschluss wird Wiesbadens größte Tortenschlacht angekündigt. Die einzelnen Tage stehen jeweils unter einem Motto. Da gibt es den Tag der Farben ebenso wie die Zeitreise oder sogar eine Weltreise.

Die Ferienveranstaltungen richten sich auch nach Angebot und Nachfrage. Das Amt für Soziale Arbeit lässt von jugendlichen Kritikern die Qualität der Programmangebote jedes Jahr beurteilen. So wurde diesmal ein Clown-Kurs gestrichen, der im letzten Jahr nur auf wenig Nachfrage stieß. Das kann auch 2010 bei einigen Angeboten wieder passieren. Doch erst einmal will Sozialdezernent Goßmann die Nachfrage abwarten. Und die, ergänzen Yvonne Muders und Markus Filke, die Ferienprogrammprofis im Amt, ist in den ersten Tagen erfahrungsgemäß sehr groß. "Aber auch nach dem Erstanmeldungs-Boom wird es noch freie Angebote geben", sind sie sicher.

Rund 260.000 Euro lässt sich die Stadt das Gesamtferienprogramm kosten, samt Ostern und Herbst. Auch Eltern profitieren davon. Denn zu den Angeboten gehört manchmal auch Frühbetreuung der Kinder.

Auch interessant

Kommentare