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Wasser tropft in Marktkeller

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Von: Arne Löffel

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Die Stadtmuseums-Eröffnung muss verschoben werden, weil Wasser in den Marktkeller tropft. Durch welche Spalten das Wasser eindringt, ist noch unklar.

Die für den 2. März angesetzte Eröffnung des Stadtmuseums im Marktkeller muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Grund hierfür ist, dass Wasser in den Marktkeller eindringt und laut Rainer Emmel, Geschäftsführer der Wiesbadener Holding WVV, am Fastnachtsdienstag von der Decke getropft und aus der dem Rathaus zugewandten Wand gesickert ist. Verantwortlich seien starke Regenfälle gewesen.

Durch welche Spalten das Wasser eindringt, ist laut Emmel noch unklar. „Die Stellen, an denen es raustropft, sind nicht unbedingt die Stellen, an denen es auch einsickert“, so Emmel. Die WVV als Gebäudeinhaberin habe sich bereits auf die Suche begeben. Von Montag an untersuche eine Spezialfirma die Fugen, an denen alte und neue Bausubstanz des 2011 umgebauten, aber im Kern 100 Jahre alten Gebäudes zusammentreffen. „Wenn es das nicht ist, dann müssen wir von oben die Terrasse öffnen und weitersuchen“, so Emmel.

Wenn das Wasser durch die Fugen eindringt, geht die WVV von einigen Wochen Reparaturzeit aus, wenn die Terrasse geöffnet wird könne das einige Monate dauern. Eine seriöse Kostenschätzung sei nicht möglich. Es wird teuer, Millionen wird es aber nicht kosten“, so WVV-Mitgeschäftsführer Ralph Schüler.

Für den Museums-Projektleiter Bernd Blisch ist der Wassereinbruch ärgerlich, aber keine Katastrophe. „Es hat nur getropft und hier steht kein Wasser auf dem Boden. Das Raumklima ist in Ordnung“, sagt er. Der Terminkalender sei zwar durcheinander, das sei aber kein Problem.

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