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Wiesbaden

Vonovia lehnt Kaufangebot aus Wiesbaden ab

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Die Stadt Wiesbaden will Vonovia seine Wohnungen in der Landeshauptstadt abkaufen. Doch der Wohnungskonzern hat andere Pläne.

Über das Kaufangebot der Landeshauptstadt musste der Immobilienkonzern Vonovia nicht lange nachdenken. Das Unternehmen wolle seine 2500 Wohnungen in Wiesbaden nicht an die Stadt verkaufen, teilte eine Sprecherin auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mit. „Wir schätzen unseren Standort in Wiesbaden sehr und haben mit unseren Beständen dort eine langfristige Perspektive“, heißt es in der schriftlichen Antwort. Dennoch sei die Unternehmensführung zu Gesprächen mit Vertretern und Vertreterinnen der Stadt bereit, etwa um über Vereinbarungen zu bezahlbarem und klimagerechtem Wohnen zu sprechen oder andere gemeinsame Lösungen zu Problemen im Wohnungssektor zu finden. Das Angebot des Oberbürgermeisters, sich mit Vonovia-Verantwortlichen zu treffen, werde angenommen.

Nachdem in der vergangenen Woche bekanntgeworden war, dass die Konzerne Deutsche Wohnen und Vonovia vor einem Zusammenschluss stehen, kündigten Wohnungsdezernent Christoph Manjura und Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (beide SPD) an, mit Vonovia über den Kauf der Wiesbadener Wohnungen zu sprechen. Sie forderten Gleichbehandlung mit dem Berliner Senat, dem 20 000 Wohnungen aus dem Bestand der Deutsche Wohnen angeboten worden waren. In Wiesbaden gebe es aber anders als in Berlin keine Marktüberschneidung mit der Deutsche Wohnen, begründete die Sprecherin die Entscheidung.

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