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Vier neue Gesichter

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Mit dem neuen Jahr kommt auch frischer Wind ins Staatstheater: Gleich vier neue Gesichter werden in der kommenden Spielzeit hinter der Bühne agieren.

Mit dem neuen Jahr kommt auch frischer Wind ins Staatstheater: Gleich vier neue Gesichter werden in der kommenden Spielzeit hinter der Bühne agieren - und dafür sorgen, dass die Besucher auf ihre Kosten kommen. Am Montag wurden die vier Neuen von Intendant Manfred Beilharz der Öffentlichkeit präsentiert:

Als künftiger Musikdramaturg und Mitglied der Opernleitung wurde Wolfgang Haendler begrüßt, der die Nachfolge von Holger Busse antritt. Haendler hat langjährige Erfahrungen im Bereich der Musikdramaturgie - das beweist seine bewegte Karriere: So arbeitete der 47-jährige zunächst als Opern- und Ballettdramaturg in Essen und Münster, bevor ihn sein Weg an die Opernhäuser von Rostock, Hagen und Kiel führte. "Ich freue mich, meinem großen Interesse an der Musik nun hier in Wiesbaden nachgehen zu können", sagt Haendler. Doch von seinem Talent profitieren auch andere: So schreibt Haendler derzeit an einem Libretto für die neue Oper von Christóbal Halffter - die "Schachnovelle" soll 2012 in Kiel uraufgeführt werden.

In die Fußstapfen von Matthias Faltz, der bisher das Junge Staatstheater leitete und nun nach Marburg wechselt, treten künftig gleich zwei Künstler: Stefan Schletter (41) und Oliver Wronka (36) bilden die neue Doppelspitze. Die beiden sind in Wiesbaden nicht unbekannt - arbeiteten sie doch bislang als Regisseure des jungen Staatstheaters. Schletter hat in dieser Funktion zahlreiche Inszenierungen geschaffen. Derzeit laufen unter anderem "Moby Dick" und "King A - Die Ritter der Tafelrunde". Oliver Wronka hat bislang vor allem als freischaffender Schauspieler gearbeitet - unter anderem in Berlin, Leipzig und zuletzt in Wiesbaden.

Schließlich ersetzt Maya Schöffel (33) als Dramaturgin ihre Vorgängerin Carola Hanusch. Sie ist bereits seit 2007 in Wiesbaden tätig und leitet die Organisation der Theaterbiennale "Neue Stücke aus Europa." Im Bereich Festivalmanagement hat Maya Schöffel auch an anderer Stelle Erfahrungen gesammelt. Erinnert sei etwa an die Bonner Biennale (2002) oder das 24. Norddeutsche Theatertreffen, das 2006 in Göttingen über die Bühne ging. (babe)

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