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Endlich mal wieder richtig schwimmen! Renate Hoyer
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Endlich mal wieder richtig schwimmen! Renate Hoyer

Wiesbaden

Verwaltungsgericht Wiesbaden: Schwimmschulen dürfen Bad vermieten

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Besitzerin einer Schwimmschule erhält Rechtssicherheit.

Wer sich danach sehnt, im Wasser wieder das Brustschwimmen oder Kraulen zu üben oder auch in anderen Schwimmstilen Bahnen zu ziehen, kann bei privaten Schwimmschulen sein Glück versuchen. Sie dürfen ihre Becken jetzt Einzelpersonen oder Personen aus einem Haushalt vermieten und verstoßen damit nicht gegen die Corona-Verordnung, die den Kontakt zwischen Menschen einschränkt. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat dies in einem Eilverfahren entschieden.

Eine Betreiberin einer Schwimmschule im Rheingau-Taunus-Kreis wollte festgestellt haben, dass ihr Geschäftsmodell gerichtsfest ist. Sie möchte ihr 33 Quadratmeter großes Schwimmbad an einzelne Menschen untervermieten und erarbeitete ein Konzept, welches nur den Aufenthalt von Einzelpersonen oder Personen aus einen Haushalt im Bad vorsieht. Nach Auffassung der Kammer unterscheidet sich das Konzept grundlegend von einem öffentlichen Schwimmbad mit „Publikumsverkehr“, in dem die Abstands- und Hygieneregeln typischerweise nicht eingehalten werden können.

Es entspreche vielmehr dem Freizeit- und Amateursport, der auch unter Coronabedingungen ausgeübt werden könne. Dazu zählen Tennis, Judo oder Tanzen, die zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand gestattet sind. Das Gericht, das nicht über das Hygienekonzept zu entscheiden hatte, fordert jedoch, dass sich die Nutzer:innen keine Umkleiden und Sanitäreinrichtungen teilten und sich auch nicht begegnen dürfen.

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