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Versicherung übernimmt Schaden

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Von: Ute Fiedler

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Gute Nachricht für Wiesbaden: Nach der Überflutung des Kurhauses muss die Stadt lediglich den Selbstbehalt von 100.000 Euro zahlen.

Aufatmen bei der Stadt. Die Versicherungen werden nach der Überschwemmung des Kurhauses den gesamten Schaden übernehmen. Das teilte Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel (CDU) auf Anfrage der FR mit. Lediglich 100.000 Euro Selbstbehalt müsste die Stadt selbst tragen, was zwar viel Geld, aber bei einem solchen Schadensfall dennoch ganz normal sei, sagte Bendel.

Somit ist das Thema Deckungslücke vom Tisch. Wie berichtet, bestand eine Zeitlang die Befürchtung, die Versicherungen würden nicht für den gesamten Schaden aufkommen (die FR berichtete). Doch laut Bendel hätten die Versicherungen den entstandenen Schaden zunächst höher angesetzt, als er letztendlich war. „Die Stadt ist nicht unterversichert“, sagte er.

Am 11. Juli vergangenes Jahr hatten Regenfluten während eines schweren Unwetters das Wiesbadener Kurhaus überflutet. Etwa 1,70 Meter hoch stand das Wasser beispielsweise im Weinkeller des Gebäudes und hatte alles mitgerissen, was sich ihm in den Weg gestellt hatte: Weinflaschen, Kartons, Mobiliar.

Veranstaltungen mussten darauf hin abgesagt werden, der Kurpark blieb längere Zeit geschlossen. Erst im September war das Kurhaus einigermaßen wieder hergerichtet. Der Abend der Olympischen Ballnacht konnte in den Räumen des Kurhauses gefeiert werden.

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