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Wiesbaden

Umstrittene Kita in Wiesbaden wird nicht gebaut

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Die Einrichtung hätte im Hinterhof eines Geschäftsführers einer städtischen Gesellschaft entstehen sollen. Dezernent zieht die Vorlage zurück, weil der Ortsbeirat das Projekt ablehnt.

Die Kita im privaten Hinterhof des Geschäftsführers der Wiesbadener Stadtentwicklungsgesellschaft, Roland Stöcklin, wird es nicht geben. Sozialdezernent Christoph Manjura (SPD) hat das Projekt zurückgezogen, nachdem der Ortsbeirat Westend am Donnerstag im Gespräch mit Manjura und Vertreter:innen des Amts für soziale Arbeit dargelegt hatte, das Vorhaben abzulehnen. Aus Sicht des Gremiums gebe es geeignetere Grundstücke im Westend, teilte Manjura mit. Zudem wünsche der Ortsbeirat einen Aufruf an private Eigentümer und Eigentümerinnen, Grundstücke möglichst kostengünstig zur Verfügung zu stellen.

Das Projekt in der Hellmundstraße war in die Kritik geraten, weil Stöcklin und seine Frau Sabine Hohenner rückwirkend und für die nächsten 30 Jahre monatlich 8500 Euro erhalten sollten, ohne eigene Investitionen zu leisten. Geplant war, dass die Stadt die Gebäude im Hinterhof auf eigene Kosten abreißt und die neue Kita baut und betreibt.

Aus Sicht des Amts für Soziale Arbeit sollte die Kindertagesstätte dort entstehen, weil in dem Quartier 252 Krippen- und 365 Elementarplätze fehlen. Im Westend, in dem viele bildungsferne Familien lebten, wirke sich ein Mangel an solchen Einrichtungen negativ auf die Bildungschancen der Kinder aus. mre

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