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Taxifahren in Mainz wird teurer

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Stadt kündigt eine moderate Erhöhung an

Von Claudia Renner

In Wiesbaden ist es schon beschlossen, auch in Mainz wird es so kommen: Taxikunden müssen ab dem 1. Januar 2013 tiefer in die Tasche greifen. Die genossenschaftlich organisierten Mainzer Taxibetreiber verhandeln derzeit mit dem Verkehrsdezernat über eine „moderate Anhebung“, bestätigt Stadtpressesprecher Ralf Peterhanwahr.

Derzeit zahlen die Fahrgäste 2,20 Euro Grundgebühr. Die ersten beiden Kilometer kosten 2,20 Euro, jeder weitere 1,50 Euro. Fallweise kommen Wartegebühren hinzu. Die letzte Erhöhung ist vier Jahre her.

Vor allem die drastisch gestiegenen Spritkosten lassen für die mehrheitlich selbstständigen Taxler immer weniger übrig, sagt Geschäftsführerin Gaby Heck von der Allgemeinen Funktaxizentrale, in der 190 Taxen organisiert sind. Zusammen mit Fahrzeug-Anschaffung, Versicherungen und Reparaturen fallen pro Kilometer 61 Cent Betriebskosten an. „Da bleiben pro Stunde nur noch 5 Euro netto für die Fahrer.“ Viele schieben in der Hoffnung auf Kundschaft überlange Schichten.

Was „moderat“ bedeutet, ist noch Verhandlungssache. In Wiesbaden steigen die Tarife von 2,20 auf 2,40 Euro für den Grundpreis und die ersten beiden Kilometer, während es ab dem dritten Kilometer bei 1,50 Euro bleibt. Diese Größenordnung dürfte auch Mainz anpeilen.

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