Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wiesbaden

Tablets für Wiesbadener Schulen

  • VonDiana Unkart
    schließen

Nachdem zunächst bedürftige Schülerinnen und Schüler mit Notebooks und Tablets versorgt worden sind, werden die Geräte nun an die Lehrkräfte ausgegeben.

Als einer der ersten Schulträger in Hessen hat die Stadt Wiesbaden damit begonnen, die Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten aus einem von Bund und Ländern finanzierten Programm auszustatten.

Dafür stehen nach Angaben des hessischen Kultusministeriums 50 Millionen Euro zur Verfügung. Bis jetzt seien von den rund 66 000 zu beschaffenden Geräten für Lehrkräfte an öffentlichen Schulen mehr als 40 000 von den kommunalen Schulträgern bestellt und gut 12 000 Geräte ausgeliefert worden. Hinzu kämen etwa 7000 Endgeräte für Ersatzschulträger und Pflegeschulen. Von den für Wiesbaden vorgesehenen knapp 3000 Geräten wurden bereits 1600 ausgeliefert. „Wir arbeiten gemeinsam mit den Schulträgern mit Hochdruck daran, allen Lehrkräften noch in diesem Schuljahr ein Endgerät zur Verfügung zu stellen“, sagt Kultusminister Alexander Lorz (CDU).

Um die Inanspruchnahme der Fördermittel des Digitalpakts durch die Schulträger zu erhöhen und das Abwicklungsverfahren zu beschleunigen, sei deshalb vor einiger Zeit eine Task Force eingerichtet worden.

„Ich bin froh, dass nun auch die Lehrerinnen und Lehrer sukzessive mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden“, sagt Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD). Stadt und Land arbeiteten eng zusammen. „Wir konnten den Beginn der letzten Glasfaseranschlussarbeiten für Schulen beobachten, an den ersten Schulen sind inzwischen Präsentationsgeräte aus dem Digitalpakt in Betrieb gegangen.“ Während der Osterferien seien an zehn Schulen Verkabelungsarbeiten vorgenommen und Netzwerke installiert worden.

„Der Einsatz in unserem Unterricht ist vielfältig“, sagt Susanne Breuer-Klein, Leiterin der Friedrich-von-Bodelschwingh-Förderschule, deren Lehrkräfte am Montag die Tablets und Notebooks bekommen haben. Mit Bedienhilfen und verschiedenen Apps seien die Tablets das ideale Werkzeug für individualisiertes Unterrichten. „Auch unsere nicht oder wenig sprechenden Schülerinnen und Schüler nutzen die Tablets mit Programmen auf der Basis von Bildzeichenkommunikation oder der Gebärdensprache.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare