Wiesbaden

Strom vom Schuldach

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Auf mehreren städtischen Gebäuden werden ab 2019 Photovoltaikanlagen errichtet.

Die Stadtverordneten haben in ihrer jüngsten Sitzung dem Projekt „Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden“ in Wiesbaden zugestimmt. Die ersten Solarkraftwerke werden bereits Anfang 2019 errichtet.

Bis 2020 sind weitere 15 Anlagen geplant, die auf den Dächern von Schulen, Kindergärten oder Bürgerhäusern errichtet werden, informiert die Stadt. Ihr Bau umfasst ein Volumen von insgesamt rund einer Million Euro. An eine Fortsetzung des Bauprogramms in Höhe von rund 300 000 Euro pro Jahr sei bereits schon jetzt gedacht worden. Mit dem Bau von Photovoltaik-Anlagen wird nicht nur regenerativer Strom erzeugt, sondern gleichzeitig Kohlenstoffdioxid eingespart.

Bei geplanten 15 Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 656 Kilowattpeak geht es um rund 330 Tonnen pro Jahr. Der selbstproduzierte Strom dieser Anlagen kann von den Nutzern selbst verbraucht werden. Sie reduzieren so ihren externen Strombedarf und ihre Kosten. Wird mehr Strom produziert als in dem Gebäude benötigt, kann er ins Netz eingespeist und direkt verkauft werden.

Größere Anlagen mit mehr als 100 Kilowattpeak müssten ihren ins öffentliche Netz eingespeisten Strom an der Strombörse vermarkten. Diese Anlagen würden deshalb weiterhin von Eswe Versorgung errichtet und betrieben, heißt es. Aktuell werden an zwei städtischen Standorten Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 335 Kilowattpeak geplant, die rund 153 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. diu

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