Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Startschuss für den Umbau

Die seit Jahren verwaiste Mauritiusgalerie wird zur Stadtbibliothek – Stadt reicht Bauantrag ein

Tschüss Ödnis, hallo Schmöker: In dieser Woche reicht die Stadt den Bauantrag für den Umbau der seit Jahren verwaisten Mauritiusgalerie zur Stadtbibliothek (Stabi) ein. Das teilte Oberbürgermeister Helmut Müller (CDU) mit. Auch die Musikbibliothek und das Medienzentrum sollen in der Galerie dann ein neues Zuhause bekommen. Beschlossen hatte dies der Magistrat bereits kurz vor Weihnachten. Im Haushaltsentwurf 2012/13 stehen 2,7 Millionen Euro zur Verfügung. Müller erhofft sich eine „Belebung der Innenstadt und der Fußgängerzone“. Schließlich besuchen täglich 1400 Menschen die Stabi. Nach der Revitalisierung der Kleinen Schwalbacher Straße und der Übernahme des Nachbargebäudes Walhalla könne die Stadt nun auch diesen toten Winkel seitlich der Fußgängerzone interessanter gestalten.

Die Büchereien sollen eine Begegnungsstätte zum Verweilen mitten in der City bieten, so Müller. Einkaufsbummler könnten hier ein Erholungspäuschen einlegen.

Aber auch der Stabi ist mit diesem Standortwechsel geholfen. Seit fast zehn Jahren wünschen Mitarbeiter, Nutzer und Politiker mehr Platz für die Stadtbibliothek, die seit fast 30 Jahren in das Weinandhaus in der Neugasse 15-19 gequetscht ist. Die Fenster sind undicht, die Gänge schmal, die Metallregale schäbig, und es gibt keine Kinderecke und keinen Lesesaal.

Mit der Mauritiusgalerie hatten bereits die frühere Kulturdezernentin Rita Thies (Grüne) sowie die Bibliothekschefin geliebäugelt. Doch der Eigentümer konnte sich nicht dazu entschließen, die Immobilie, die als Einkaufszentrum floppte, zu sanieren. Anfang 2011 kaufte die Stadt – genauer die WVV Holding GmbH – das seit Jahren ungenutzte Gebäude am Rande der Fußgängerzone. In der Mauritiusgalerie bekommt die Zentralbibliothek endlich mehr Platz. Die andere Hälfte soll laut Müller wieder an Geschäfte vermietet werden.

Das Architekturbüro Lenfeld & Willisch aus Darmstadt ist mit den Planungen betraut. Es werde einen Kinder- und Jugendbereich geben sowie Veranstaltungsflächen, einen Lesesaal und ein Lesecafé mit Lesegarten. Mit dem Umzug rechnet Müller Ende 2013. (byb.)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare