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Startschuss für den Neubau

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Soll einem Neubau weichen: die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden.
Soll einem Neubau weichen: die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden. © FR/Fickert

Die marode Brücke zwischen Wiesbaden und Mainz soll einem Neubau weichen. Hessen und Rheinland-Pfalz haben jetzt grünes Licht für die Planung gegeben. Von Michael Grabenströer

Von Michael Grabenströer

Zwar wurde vor wenigen Tagen zu Silvester erst das Jahr 2010 begrüßt. Doch in den benachbarten Landeshauptstädten Wiesbaden und Mainz denkt man bereits an das nicht mehr so ferne 2015. Dann soll dann nämlich das neue Brückenbauwerk, das den Rheinstrom quert und die beiden Städte miteinander verbindet, neben der alten Schiersteiner Brücke "unter Verkehr genommen" werden.

Die Voraussetzungen dafür schufen jetzt die Verkehrsminister von Hessen und Rheinland-Pfalz. "Das Planfeststellungsverfahren kann beginnen", verkündeten die Minister Dieter Posch (FDP, Hessen) und Hendrik Hering (SPD, Rheinland-Pfalz).

Für den Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) ist das eine "erfreuliche Nachricht für alle Pendler" zum Jahresbeginn. Je früher das "zentrale Nadelöhr" zwischen den Nachbarn Mainz und Wiesbaden entlastet werde "desto besser", reagierte Beutel auf die Ankündigung der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens.

Zunächst wird es zu einer förmlichen Anhörung der durch die Maßnahme betroffenen Kommunen und Behörden kommen. Die Federführung hat dabei das Regierungspräsidium in Darmstadt. Nach dieser so genannten Anhörung der Träger öffentlicher Belange soll das Planungswerk einen Monat lang in Wiesbaden, Mainz und Geisenheim offengelegt werden.

Über die dabei eingehenden Stellungnahmen wird es einen Erörterungstermin geben, der zeitlich noch nicht festgelegt ist.

"Zügig" so die beiden Ministerien soll das Verfahren wegen der Dringlichkeit der Maßnahme durchgeführt und abgeschlossen werden. Es herrsche "dringender Handlungsbedarf", meinte Beutel. "Die alte Schiersteiner Brücke ist in einem absolut maroden Zustand und den Belastungen kaum mehr dauerhaft gewachsen", betonte er. Auf die Umsetzung der "guten Nachricht für alle Pendler in der Region" zum Jahresbeginn müssen sie alle noch fünf Jahre warten - mindestens.

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