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Wiesbaden

Städtisches Unternehmen gibt Rekordsumme für Wohnungsbau aus

  • vonDiana Unkart
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2021 ist Baustart für knapp 700 Einheiten in Wiesbaden. Rund die Hälfte der Wohnungen sollen auch für Haushalte mit niedrigen oder mittleren Einkommen erschwinglich sein.

Die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft (GWW), ein städtisches Unternehmen, investiert nach eigenen Angaben eine Rekordsumme in den Bau neuer Wohnungen. Es handele sich um die größte Investition in der Unternehmensgeschichte.

In diesem Jahr soll mit dem Bau von 682 neuen Wohnungen begonnen werden – etwa die Hälfte davon im geförderten Segment. Das heißt, die Mieten sollen auch für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen finanzierbar sein und im Bereich zwischen 6,70 Euro und 8,50 Euro pro Quadratmeter liegen. Investiert werden dafür rund 172 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen hat sich, vergleicht man es mit dem zurückliegender Jahre, mehr als verdoppelt

Möglich werde das hohe Neubauvolumen, weil die GWW bereits Grundstücksflächen besitze, auf denen größere Quartiere realisiert werden könnten, sagt Geschäftsführer Thomas Keller. In Wiesbaden wird, wie in anderen Kommunen des Rhein-Main-Gebiets, dringend Wohnraum benötigt. Die Stadt hat deshalb vor einigen Jahren damit begonnen, Flächen, auf denen Wohnungen entstehen könnten, zu identifizieren und zu entwickeln.

Im Stadtteil Biebrich zum Beispiel, westlich der Siedlung Gräselberg, hat die Stadt sukzessive Flächen zugekauft und 2017 das dann 7,4 Hektar große Areal an die GWW verkauft. Dort, im Gebiet „Auf den Eichen“, sollen ab Spätherbst etwa 160 Wohneinheiten in zunächst zwei Bauabschnitten entstehen.

Bereits im Frühling sollen die Bauarbeiten im neuen Lindequartier im Stadtteil Kostheim beginnen. Wo einst große Hallen der Firma Linde standen, sind nach GWW-Angaben 171 Wohnungen vorgesehen. Für Juni sind der dritte Bauabschnitt im Waldviertel sowie der zweite Bauabschnitt in der Hermann-Löns-Siedlung und im neuen Quartier in der Carl-von-Ossietzky-Straße geplant. Mit diesen drei Projekten entstünden fast 300 Wohnungen, sagt Geschäftsführer Keller. Insgesamt will die GWW in diesem Jahr 334 Wohnungen für Haushalte mit niedrigem und mittleren Einkommen bauen. Die Mieten für die übrigen Wohnungen orientieren sich am Mittelwert des Mietspiegels und liegen bei rund zehn Euro pro Quadratmeter. Abgesehen von 55 Eigentumswohnungen entwickelt die GWW in diesem Jahr ausschließlich Mietwohnungen.

Trotz aller Erfolge blickt Keller mit Sorge in die Zukunft. Wenn weiter in dieser Größenordnung gebaut werden solle, würden dringend neue Baugrundstücke benötigt. Das Ostfeld, ein neuer Stadtteil, der entstehen soll, biete dafür Chancen.

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