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Künstlerviertel

Stadt will den Vergleich

Die Beteiligten des Bau-Fiaskos im Künstlerviertel sollen sich außergerichtlich einigen. Zwei der 16 Klagen hat die Stadt bereits verloren.

Mitte März hat das Landgericht Wiesbaden im Verfahren wegen des Bau-Fiaskos im Künstlerviertel allen Beteiligten vorgeschlagen, sich außergerichtlich zu einigen. Gestern teilte OB Helmut Müller (CDU) mit, dass „wir diesen Vorschlag gerne aufnehmen“. Zwei der 16 Einzelklagen auf Schadenersatz hat die Stadt bereits verloren.

Bereits 2011 hatte die Stadt die an dem Bauvorhaben beteiligten Firmen DWG, Bien-Zenker und LBS Immobilien auf Rückerstattung von 2,5 Millionen Euro verklagt. Diese Summe hatte man den 16 Paaren und Familien gegeben, die ihre Häuser nicht fertig bauen konnten.

Doch ob die Baufirmen auf einen Vergleich eingehen, ist fraglich. „Prinzipiell sind wir einem Vergleich nicht abgeneigt“, sagt Joachim Krumb, Rechtsanwalt von Bien-Zenker. Voraussetzung sei, dass ein „vernünftiges Angebot“ vorgelegt werde. „Wir haben lange vorher versucht, uns außergerichtlich zu einigen. Doch die Angebote waren nicht tragbar.“ Man wolle eine endgültige klare Regelung, auch wie es mit dem Künstlerviertel weitergehe. Doch da seien noch allerlei Dinge zu klären, sagt Krumb. Und schiebt den Schwarzen Peter der Stadt zu. Zahlreiche Verfahren seien noch offen, es seien viele vorläufige Entscheidungen gefällt worden, die Stadt kümmere sich nicht. Dennoch, trotz einer guten Ausgangslage, sei Bien-Zenker an einer Einigung gelegen, denn der Prozess schade dem Ruf der Firma, so Krumb. Die anderen beteiligten Baufirmen waren gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. (uf.)

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