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Rund 85 000 Menschen haben den ersten Kinder-Sternschnuppenmarkt besucht.
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Rund 85 000 Menschen haben den ersten Kinder-Sternschnuppenmarkt besucht.

Wiesbaden

Stadt plant Neuauflage des Kinder-Sternschnuppenmarktes

  • VonDiana Unkart
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Auf dem Luisenplatz in Wiesbaden soll es auch im nächsten Winter wieder ein weihnachtliches Spektakel geben. Die Stadt sieht das Angebot als Besuchermagnet.

Den Kinder-Sternschnuppenmarkt, der im Winter 2021/22 Premiere hatte und gerade zu Ende gegangen ist, soll es auch im nächsten Winter geben. Das Feedback der Besucherinnen und Besucher zum Konzept des Marktes mit einer Eislauffläche für Kinder, Lichtinszenierung, Verkaufsständen und Fahrgeschäften sei positiv ausgefallen, teilt das Wirtschaftsdezernat mit. Bis Ende vergangener Woche hätten rund 85 000 Menschen den Markt auf dem Luisenplatz besucht und 16 000 Personen die 440 Quadratmeter große Schlittschuhbahn genutzt.

Der Markt samt Eisbahn war bis Sonntag geöffnet. Initiatorin und Veranstalterin von „Luisenplatz on Ice“ war die Sporthilfe Wiesbaden in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem städtischen Unternehmen Triwicon.

Trotz eines Minus, das die Stadt im Dezember auf rund 30 000 Euro geschätzt hatte, habe der Kinder-Sternschnuppenmarkt großes Potenzial, sich zu einem Besuchsmagneten wie der Sternschnuppenmarkt auf dem Schlossplatz zu entwickeln, sagt Wirtschaftsdezernent Oliver Franz (CDU). „Zwar gab es in den Wochen vor Weihnachten wegen der Corona-Auflagen und nicht zuletzt wegen des oft schlechten Wetters bei den Beschickern Umsatzeinbußen, doch grundsätzlich stimmten die Geschäfte.“ Auf beiden Märkten galt ab der Eröffnung Maskenpflicht. Die war im Ursprungskonzept nicht vorgesehen.

Für den kommenden Winter laufen bereits Planungen für eine Neuauflage des Kinder-Sternschnuppenmarktes. Und auch in den Jahren danach soll der Luisenplatz den Kindern gehören.

Erstmals waren in der Weihnachtszeit drei Orte in der Innerstadt bespielt worden: der Schlossplatz als Austragungsort des traditionellen Sternschnuppenmarktes, der Luisenplatz mit dem neuen Kinder-Sternschnuppenmarkt und der Mauritiusplatz mit der sogenannten Winterstubb samt Riesenrad. Das Konzept sollte helfen, die Innenstadt zu beleben.

Die leidet, wie andere Innenstädte auch, unter den Folgen der Corona-Pandemie, die einen Strukturwandel, der bereits in den Jahren zuvor eingesetzt hatte, verstärkt. Die beiden Sternschnuppenmärkte sind nach Angaben der Stadt von rund 550 000 Menschen besucht worden.

Während sich der Sternschnuppenmarkt in normalen Jahren selbst finanziert, war er in diesem Jahr ein Minusgeschäft. Mitte Dezember, wenige Tage vor seiner Schließung, rechnete die Stadt mit einer Unterdeckung in Höhe von rund 235 000 Euro. 38 Marktbeschicker hatten schon im Vorfeld abgesagt. Zudem kostete die Umsetzung der Corona-Auflagen zusätzlich Geld.

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