Wiesbaden

Sportpark wird teurer

  • Kerstin Klamroth
    vonKerstin Klamroth
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Der Sportpark Rheinhöhe in Wiesbaden wird teuerer als gedacht. Die Stadt hält trotzdem daran fest.

Der Sportpark Rheinhöhe wird teuerer als gedacht. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, geht sie nun von einer Steigerung der Gesamtkosten um 35,5 Millionen Euro auf nunmehr 98,5 Millionen Euro aus. Allein die Entsorgung des belasteten Bodens schlage dabei mit 15,1 Millionen Euro, die Steigerung des Baukostenindex mit 16,1 Millionen Euro zu Buche. „Natürlich wird geprüft, ob im geplanten Rahmen Einsparungen möglich sind. Allerdings sollte an dem Projekt grundsätzlich festgehalten werden“, sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD).

Die Kostensteigerungen für den Sportpark erfordern eine Erhöhung des Betriebskostenzuschusses an den Bäderbetrieb, mattiaqua von bisher geplanten drei Millionen Euro um weitere 1,5 Millionen Euro pro Jahr. „Mir erscheint das für ein attraktives Angebot für die Wiesbadener Familien und den Sport als vertretbar“, sagt Mende. „Zunächst wird der Magistrat die Stadtverordnetenversammlung über den Planungsstand informieren, damit sie über die veränderte Lage beraten kann.“ Die Planungen umfassen ein Schwimmbad inklusive einer Eishalle, die wettkampftauglich und familienfreundlich sein sollen. Der Neubau gilt als Ersatz für das Freizeitbad Mainzer Straße und die Henkell-Kunsteisbahn.

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