Wiesbaden

Einstimmig für Gerich

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Sven Gerich soll Oberbürgermeister bleiben, findet der Vorstand der Wiesbadener SPD und schlägt den 44-Jährigen als Kandidaten vor. Gekürt werden soll er auf einer Mitgliederversammlung im Januar.

Der Vorstand der SPD Wiesbaden hat Oberbürgermeister Sven Gerich einstimmig als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl 2019 vorgeschlagen, teilt die Partei am Mittwoch mit. Der 44-jährige Gerich soll nach Wunsch des Vorstandes von einer Mitgliederversammlung im Januar 2019 als Kandidat ins Rennen um das höchste Amt der Stadt geschickt werden.

„Sven Gerich hat in den vergangenen fünf Jahren wichtige und für den sozialen Zusammenhalt unserer Stadt zentrale Projekte vorangebracht“, sagt Unterbezirks-Vorsitzender Dennis Volk-Borowski laut Mitteilung. „Der Vorstand der SPD tritt dafür ein, dass Sven Gerich seine erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen kann.“

Gerich habe unter anderem die Bürgerbeteiligung vorangebracht und die Stabsstelle „Wiesbadener Identität. Engagement. Bürgerbeteiligung.“ ins Leben gerufen.

Auch für den Kultur- und Wirtschaftsstandort habe sich Sven Gerich als Oberbürgermeister eingesetzt. So präge das geplante Reinhard-Ernst-Museum in der Wilhelmstraße 1 den Kulturstandort nachhaltig. Mit dem Bau des Rhein-Main-Congress-Centers verfüge die Stadt Wiesbaden inzwischen über eines der modernsten und nachhaltigsten Kongresszentren Deutschlands.

„Der Wirtschaftsstandort Wiesbaden muss aber auch ein attraktives und bezahlbares Wohnumfeld bieten“, sagt Gerich. Gemeinsam mit Sozialdezernent Christoph Manjura setze er sich für die Begrenzung der Mieterhöhungen auf ein Prozent in den stadteigenen Gesellschaften GWW, GeWeGe und SEG nach dem Frankfurter Modell ein.

„Wir haben in den zurückliegenden fünfeinhalb Jahren viele Dinge umgesetzt. Mir ist aber ebenso klar, dass noch unglaublich viel Arbeit vor uns liegt. Ich wünsche mir, eine weitere Amtszeit, in der ich zum Wohle unserer schönen Stadt wirken darf“, sagte Gerich nach dem Vorstands-Votum. diu

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