Goldene Lilie

Soziale Unternehmen

Stadt zeichnet 21 Betriebe mit Goldener Lilie aus

Immer mehr Firmen kümmern sich nicht mehr allein um ihr Geschäft und ihren Profit, sondern blicken auch über ihre Bilanzen hinaus, und das nicht nur an dem Tag „Wiesbaden engagiert“: Da werden Mitarbeiter langfristig freigestellt, um beim Bau eines Kindergartens mitzuhelfen, oder es wird auf Weihnachtsgeschenke zugunsten sozialer Einrichtungen verzichtet. Manchmal wird einem Verein kompliziert geholfen oder werden dauerhafte Patenschaften für Schüler mit Migrationshintergrund übernommen.

Dass sich Unterstützung für Sportvereine, Schulen, Kinder und Stadtteile nicht auf Geldspenden beschränken muss, haben 21 Unternehmen aus Wiesbaden und Umgebung bewiesen. Sie wurden am Mittwoch von der Stadt und der Bundesinitiative UPJ für ihr gesellschaftliches und soziales Engagement mit der „Goldenen Lilie“ ausgezeichnet, die zum dritten Mal verliehen wurde.

Einer der Ideengeber war der ehemalige Chef der Unternehmensberatung Arthur D. Little, Tom Sommerlatte aus Wiesbaden. „Kunden und Konsumenten erwarten heute nicht nur gute Produkte und guten Service, sondern stellen auch ethische Anforderungen an Unternehmen“, sagte Sommerlatte bei der Ehrung. „Kunden wollen wissen, ob ein Unternehmen sozial verantwortlich handelt und sich für soziale und kulturelle Belange am Standort interessiert und einsetzt.“ Die Goldene Lilie sei dafür ein guter Anhaltspunkt.

Zu den Preisträgern gehören unter anderem die Naspa, Bauunternehmer, Rechtsanwälte, Architekten, eine Bäckerei, eine Detektei sowie Eventagenturen. (byb.)

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