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Wiesbaden

Sofort Abschleppen

  • Jochen Dietz
    VonJochen Dietz
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Verkehrsbehörde von Andreas Kowol (Grüne) will härter gegen Parker auf Radwegen vorgehen.

Warnblinker an und „nur mal schnell“ in die Bank oder zum Bäcker. Auch „nur mal schnell“ ist das Halten und Parken im absoluten Halteverbot und auf Radwegen verboten, heißt es in einer Mitteilung von Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne). Der kündigt deshalb ein härteres Vorgehen der Verkehrsbehörden gegen dies Falschparker an.

Rücksichtsloses Parken auf Radwegen sei gemäß Fahrradklimatest des ADFC eins der Hauptärgernisse der Radfahrer in Wiesbaden. Kowol, selbst Radfahrer: „Rücksichtslos auf Radwegen und im Halteverbot abgestellte Fahrzeuge sind nicht nur ein großes Ärgernis, sondern oft auch eine Gefahr für den restlichen Verkehr. Meist trifft es Radfahrer und Fußgänger. Ich habe das Straßenverkehrsamt angewiesen, die Überwachung deutlich zu intensivieren.“

Bisher sei der Kontrolldruck offensichtlich nicht groß genug gewesen. Obwohl man die Kontrollintensität in diesem Jahr schon drastisch gesteigert habe, sei der erzieherische Effekt bislang überschaubar geblieben. Daher setzt Kowol auch auf verstärktes Abschleppen. „Die Mitarbeiter der Kommunalen Verkehrspolizei haben meine vollste Rückendeckung, verkehrsgefährdend geparkte Fahrzeuge viel stärker als bisher unverzüglich zu entfernen. Da werde nun nicht mehr lange gefackelt. Denn leider ist festzustellen, dass selbst Knöllchen im Akkord viele Verkehrsteilnehmer offensichtlich nicht zum Umdenken bewegt“, so Kowol.

„Ein zentrales Problem ist, dass der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog für Verkehrsordnungswidrigkeiten viel zu niedrige Strafen festsetzt. Dass man selbst für Parken im Halteverbot ein Bußgeld von gerade mal 25 Euro bezahlt, ist für zu viele offenbar keine Abschreckung – erst recht nicht in einer finanzkräftigen Stadt wie Wiesbaden“, stellt Kowol fest.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ordnungsbehörden hätten seinen ganzen Respekt: „Geltendes Recht mit Wattebäuschen durchsetzen zu müssen, ist kein Vergnügen. Die Ignoranz und die Unverschämtheiten die ihnen dafür entgegenschlagen sind teils kaum zu ertragen.“ jo

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