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Schwimmen wird teurer

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Der Sprung ins Becken wird in Wiesbaden teurer. (Symbolbild)
Der Sprung ins Becken wird in Wiesbaden teurer. (Symbolbild) © Michael Schick

Die Stadt Wiesbaden erhöht erneut die Eintrittspreise für die Schwimmbäder. Erwachsene müssen ab dem neuen Jahr 4,20 Euro an der Kasse zahlen.

Von Gaby Buschlinger

Wenn Politiker von „Preisanpassung“ reden, meinen sie Preiserhöhungen für die Bürger. Erst zu Jahresbeginn hatte die große Koalition die Eintrittspreise für die Schwimm- und Freibäder „angepasst“, nämlich um 50 Cent auf drei Euro für Erwachsene, und ab dem nächsten Jahr folgt die „zweite Stufe“, teilte das Pressereferat des Rathauses mit. Schwimmer müssen dann 4,20 Euro an der Kasse bezahlen.

Keine Erhöhung für Jugend

Die Eintrittspreise für Kinder und Jugendliche bleiben derweil unverändert bei 1,50 Euro. Damit gelten die Eintrittspreise für das Eswe-Hallenbad ab 2013 auch für die Freibäder Kallebad, Maaraue und Kleinfeldchen sowie für die beiden Hallenbäder Kostheim und Kleinfeldchen. Ausgenommen ist das Opelbad; hier bleibt es bei dem auf 8,20 Euro erhöhten Eintritt.

Auch die Fünferkarte wird nochmals teurer, die Kosten steigen von 14 auf 16,80 Euro. Für die Halbjahreskarte werden statt 117 künftig 150 Euro verlangt. Gültig ist sie dann aber für das Frei- und Hallenbad Kleinfeldchen, für das Hallenbad Kostheim, für das Freizeitbad Mainzer Straße sowie für die Freibäder Maaraue und Kallebad. Im Kleinfeldchen wird zudem das Saunieren um 30 Cent teurer. Der Einzeleintritt kostet ab dem neuen Jahr neun Euro.

Unverändert bleiben dagegen die Kosten für das Schul- und Vereinsschwimmen sowie die Eintrittspreise im Freizeitbad Mainzer Straße.

In den Thermalbädern wird künftig nicht mehr Eintritt verlangt. Hier bleibt es bei den Erhöhungen vom Jahresbeginn. So kostet eine Stunde Aufenthalt in der Kaiser-Friedrich-Therme im Sommer seit diesem Jahr 4,50 Euro und im Winter sechs Euro. Ins Thermalbad Aukammallee kommen Erwachsene für zehn Euro. Das Saunieren kostet künftig 18 Euro.

Defizit 9,2 Millionen Euro

Als Grund für die „Preisanpassungen“ hatte Oberbürgermeister und Stadtkämmerer Helmut Müller (CDU) das Defizit bei dem Bäderbetrieb Mattiaqua angegeben. Alle Bäder und Freizeiteinrichtungen zusammen machten im vergangenen Jahr rund 9,2 Millionen Euro Miese. Oberbürgermeister Müller rechnet nach den beiden Preiserhöhungen mit Mehreinnahmen von knapp 900.000 Euro.

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