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Hin und Her um Sanierung

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Angesagte Location für alternative Musik: der Schlachthof in Wiesbaden.
Angesagte Location für alternative Musik: der Schlachthof in Wiesbaden. © Monika Müller

Die Verantwortlichen im Kulturzentrum Schlachthof sind verunsichert. Die Stadt lässt sie über die Details der geplanten Sanierung im Unklaren.

Über den Stillstand bei der Schlachthof-Sanierung ist die SPD verärgert. „Es ist schon ein starkes Stück, dass der Schlachthof über die weiteren Arbeitsschritte im Unklaren gelassen wird, nur weil sich Dezernentin Rita Thies und Oberbürgermeister Helmut Müller über Formalitäten streiten“, so Christoph Manjura, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Die Sanierung der Halle sollte am Dienstag auf der Tagesordnung des Magistrats stehen, wurde dann aber vertagt. 4,6 Millionen Euro sollen die Bauarbeiten kosten, die vor allem Statik- und Brandschutzprobleme betreffen. Das finanziell angeschlagene Kulturzentrum hatte zudem bereits bekanntgegeben, dass in einem zweiten Bauabschnitt noch weitaus mehr getan werden müsse.

Im November sollen die Arbeiten beginnen, doch noch ist nichts geklärt. Zunächst war ein halbes Jahr Bauzeit angesetzt. „Nun soll alles ein Jahr dauern, Gespräche über ein Ausweichquartier ziehen sich hin und die Sitzungsvorlage zur Sanierung steht nicht auf der Magistratstagesordnung“, kritisiert Christoph Manjura. ( schü)

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