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Wiesbaden

Prunksitzung in Wiesbaden mit 2G – Umzug soll stattfinden

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Die Fastnachtsvereine in der Landeshauptstadt planen eine Kampagne unter Corona-Auflagen und Hessens größten Umzug.

Wiesbaden – Die Wiesbadener Fastnachtsvereine haben die vierte Corona-Welle offenbar früh kommen sehen. Für die Veranstaltungen der diesjährigen Kampagne haben sie vorsorglich strenge Regeln vorgesehen. Denn die Narren möchten unbedingt trotz der Covid-19-Pandemie wieder närrisch sein.

„Fällt die Kampagne zum zweiten Mal aus, geht es um unsere Existenz“, sagt Dacho-Vorsitzender Simon Rottloff. Die Fastnacht bedeute Geselligkeit. Werde das Brauchtum nicht gelebt, könne es in Vergessenheit geraten. Die große Prunksitzung kann daher nur besuchen, wer geimpft oder genesen ist. Anderes wird ins Freie verlegt.

Da war die Fastnacht noch unbekümmert: Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Christa Gabriel beim Rathaussturm 2020. (Archivbild)

Wiesbaden: Fastnacht-Kampagne soll pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr starten

Wie die Dachorganisation Wiesbadener Karneval mitteilt, soll zwar die traditionelle Eröffnungssitzung im November noch einmal ausfallen, weil dies bereits im Mai so beschlossen worden war. Die Kampagne soll dennoch pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr auf dem Rathausplatz beginnen. Fastnachter und Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) hissen dann die vierfarbige Fahne. Dies will Rottloff auch als Zeichen verstanden wissen. „Wir stehen für den fastnachtlichen Re-Start bereit“, sagt der Vorsitzende. Für das Motto haben die Vereine den Satz „Ein 3-faches Helau, für Wiesbadens bunte Narrenschau“ ausgewählt.

Haben Vertreter:innen der Dacho-Mitgliedsvereine die Fahne zum Flattern gebracht, werden die Stadtorden für verdiente Fastnachterinnen und Fastnachter verliehen. Diese Zeremonie musste im vergangenen Jahr pandemiebedingt ausfallen. Anders als in vorangegangenen Jahren soll sie nicht im Rathaus sondern an der frischen Luft auf dem Rathausplatz stattfinden.

Corona: Wiesbadener-Prunksitzung findet mit 2G-Regeln statt

Für die große Prunksitzung am 23. Januar 2022 im Kurhaus gilt die 2G-Regel. Auch die Tanzmariechen, Gardegruppen, Showtänzerinnen und -tänzer, Büttenrednerinnen und Büttenredner sowie der Chor und die Bedienung müssten sich an die 2G-Regel halten, sagt Andreas Taschler, Sitzungspräsident der Dacho. Zudem hat der Vorstand einen veränderten Sitzplan im Saal und auf den Rängen entworfen. Anstatt wie für sonst 800 gibt es dieses Mal nur Sitzplätze für 600 Gäste. Das Begrüßungszeremoniell, bei dem sich früher Delegationen der 39 Mitgliedsvereine vorstellten, wird nach Auskunft Rottloffs drastisch zusammengestrichen. Damals drängten sich mit den Gästen insgesamt über tausend Menschen im Kurhaus; dies möchte Rottloff für die Prunksitzung 2022 vermeiden.

Wiesbaden: Fastnachtszug kann wohl stattfinden – Kinderumzug auf der Kippe

Rottloff und sein Team sind optimistisch, dass trotz steigender Infektionszahlen der Fastnachtsumzug stattfinden kann. Die Planungen für den größten Umzug in Hessen am Fastnachtssonntag, 27. Februar, den sich zuletzt 400 000 Menschen anschauten, laufen.

Der Zug soll sich wie gewohnt um 14.11 Uhr am Elsässer Platz in Bewegung setzen und dort auch wieder ankommen. Ob der Kinderumzug durch die Straßen ziehen wird, ist allerdings noch fraglich. (Madeleine Reckmann)

Rubriklistenbild: © Michael Schick

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