TÜV prüft Reaktor

Forschungsmeiler soll absturzsicher sein

Auch wenn ein Flugzeug auf den Forschungsreaktor Triga Mark II der Universität stürzt, sei die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule. „Evakuierungsmaßnahmen sind nicht erforderlich.“ Vorausgegangen war unter anderem die Kritik der grünen Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner, am Sicherheitskonzept. Sie bezog sich auf einen Bericht der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK), der Mängel gesehen habe.

Der Reaktor sei seit 1965 in Betrieb und sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand, so Gabriele Hampel vom Institut für Kernchemie. „Die von der RSK geforderte Überprüfung unserer Angaben durch unabhängige Gutachter wird zeitnah erfolgen.“ Rößner hatte darauf hingewiesen, dass der Reaktor mitten in der Stadt stehe und es fahrlässig sei, ihn bei wachsendem Flugverkehr nicht gegen Abstürze zu sichern.

Laut Energieministerin Eveline Lemke (Grüne) wird es am Montag Gespräche mit dem TÜV Rheinland über ein Gutachten geben, das den Reaktor besonders auf seine Sicherheit gegen einen hypothetischen Flugzeugabsturz überprüfen soll. (jo./ih.)

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