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Patterson bekommtKulturpreis

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Mitbegründer der Fluxusbewegung

Der Künstler Ben Patterson (77) erhält den mit 5000 Euro dotierten Kulturpreis der Stadt. „Als Mitbegründer der Fluxus-Bewegung ist Patterson für Wiesbaden eine sehr wichtige und überragende Künstlerpersönlichkeit“, begründet Kulturdezernentin und Jury-Vorsitzende Rose-Lore Scholz (CDU) die Entscheidung. Ein Termin für die Verleihung steht noch nicht fest.

„Seine hintersinnigen und ironischen Werke genießen Anerkennung in der ganzen Welt“, so Scholz weiter. Zusammen mit George Maciunas und Emmett Williams war Patterson 1962 maßgeblich an der Aktion „Fluxus: internationale Festspiele Neuester Musik“ im Museum Wiesbaden beteiligt. Diese spektakuläre Aktion, bei der ein Klavier zertrümmert wurde, gilt als Geburtsstunde der Fluxus-Bewegung.

Patterson, der in Pittsburg/Pennsylvania geboren wurde und als Kontrabassist begann, lebt seit Anfang der 90er Jahre im Wiesbadener Westend. Er ist mit zahlreichen Arbeiten in der Sammlung Ute und Michael Berger vertreten, im Nassauischen Kunstverein steht seine Installation „Ben’s Bar“. Scholz kündigt an, dass Patterson in diesem Jahr mit einer großen Werkschau im Nassauischen Kunstverein und mit einer Auftragsarbeit im Museum vertreten sein wird.

Insider der Kunstszene halten Pattersons Ehrung für überfällig. Im vergangenen Jahr hatte der umstrittene Künstlerverein Walkmühle den Preis erhalten. (byb.)

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