Wiesbaden

Den Parkraum neu regeln

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Das ist das Parkkonzept in Wiesbaden.

Wiesbaden hat im November damit begonnen, die Parkgebühren im öffentlichen Straßenraum um 25 Prozent zu erhöhen. Dies soll dazu beitragen, mehr Stellplätze für Kurzparker bereitzustellen. Zudem wurde die teurere Kern-Tarifzone nach Süden ausgeweitet, so dass sie auch den Hauptbahnhof umfasst. In der Nähe liegen mehrere Parkhäuser, in die Langzeitparker ausweichen sollen. In den übrigen Tarifzonen ist die Preiserhöhung für dieses Jahr vorgesehen. Der im September 2018 gefasste Beschluss ist Teil des Sofort-Pakets zur Luftreinhaltung, um ein drohendes Dieselfahrverbot abzuwenden.

Zudem gibt der städtische Verkehrsträger Eswe, der der Stadt auch als Verkehrsdienstleister dient, in diesen Tagen ein von der Politik verlangtes Parkraum-Management in Auftrag. Damit soll die Parkraumbewirtschaftung flächendeckend neu gestaltet werden. In die Prüfung einbezogen werden soll auch die Idee, das Parken mit dem Kauf einer Mobilitätskarte zu verknüpfen, auch um den öffentlichen Personennahverkehr besser finanzieren zu können. Auf den Prüfstand gehören ebenso das Bewohnerparken und die bestehenden oder eventuell neue Parkhäuser.

Die Kooperation im Rathaus von CDU, SPD und Grünen ist sich auch einig, dass die Parkhäuser wieder von der Stadt betrieben werden sollen. Sobald die Pachtverträge mit den privatwirtschaftlichen Betreibern auslaufen, sollen sie an die Stadt zurückfallen. Das geplante Parkhaus an der Berliner Straße mit 1000 neuen Stellplätzen macht den Anfang: Es wird von der städtischen Entwicklungsgesellschaft SEG gebaut und soll in städtischer Hand bleiben.

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