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Fastnachtsumzug in Wiesbaden 2009.
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Fastnachtsumzug in Wiesbaden 2009.

Fastnachtsumzug Wiesbaden

218 Nummern und zwei OBs

218 Vereine und Gruppen machen sich am Fastnachtssonntag auf den Weg durch die Wiesbadener Innenstadt. Wer ein Elfer-Jubiläum feiert, ist im Zug ganz vorn dabei. Von Michael Grabenströer

Von Michael Grabenströer

Auch ein Fastnachtszug braucht seine Ordnung. In Wiesbaden stellt die Zugordnung Vereine mit närrischen Jubiläen, also mit durch elf teilbaren Zahlen, ganz weit nach vorne. Erst danach kommen die Vereine mit runden Jubiläen.

Daher hat auch die Dachorganisation Wiesbadener Karneval (Dacho), die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert, kein Anrecht auf einen der vorderen Plätze. So reihen sich die Dacho-Obernarren auf Platz 111 mit Kinderprinzenpaar und einem Haufen Ehrenrittern - darunter auch Oberbürgermeister Helmut Müller und sein Vorgänger Hildebrand Diehl - ein.

Auf 218 Zugnummern bringen es die Wiesbadener Narren, die mit weit über 5000 aktiven Teilnehmern rechnen, beim Treiben am Fastnachtssonntag. Ganz vorne, direkt nach dem Wagen mit Zugleiter Harald Müller, läuft die Jocus Garde aus dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel. 121 Jahre existiert die Garde - mit Reitern, Musikzug, Fahnenzug und Showband, also mit vollem Programm ist sie dabei. Danach schließen sich die Wiesbadener Funken an, seit 55 Jahren aktiv, die Prinzengarde (110 Jahre im närrischen Gewand) und die Wiesbadener Ratschengarde (60 Jahre).

In Wiesbaden hoffen die Narren wieder auf mehr als eine Viertelmillion Zuschauer am Zugweg. Zusehen könnte sich durchaus lohnen. Dabei sind schließlich auch die Dinkelsbühler Knabenkapelle und der Koreaner-Verband mitsamt Trommeln und Sänfte.

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