Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

"NPD die Tour verhageln"

Gegendemo am Freitag

Nach derzeitigem Stand darf die NPD am kommenden Freitag zwischen 11 und 14 Uhr vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof eine Kundgebung abhalten. Das teilte Ordnungsamtsleiter Winnrich Tischel gestern Mittag mit. Es gebe derzeit keinerlei Anhaltspunkte für ein Verbot.

Wenn keine Störung der öffentlichen Sicherheit oder eine Straftat vorliegt, wird die Kundgebung nun also stattfinden. Allerdings unter strengen Auflagen. „Es reicht von der Anzahl der Ordner über das Verbot des Tragens zum Beispiel dunkler Springerstiefel oder Militär-Kleidung bis hin zum Verbot von Trommeln“, sagt Tischel. Werde dagegen verstoßen, könne die Versammlung aufgelöst werden.

Während der Kundgebung bekommen die Rechtsextremisten Gesellschaft. Denn das Bündnis für Demokratie hat ab 10.30 Uhr zu einer Gegendemonstration in die Reisinger-Anlagen aufgerufen. Das Bündnis setzt sich aus Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche, des DGB, der Awo sowie von CDU und SPD zusammen und erfährt Solidaritätsbekundungen von vielen Seiten. So unterstützen unter anderem auch die Jusos Hessen-Süd und die Jusos Wiesbaden den Aufruf. „In einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft ist für Fremdenhass und Intoleranz kein Platz. Wir wollen der NPD ihre Sommertour verhageln“, heißt es in einer Pressenotiz.

Tischel hofft, dass am Freitag alles friedlich verlaufe und „alle heil rauskommen“. Es gebe während dieser Zeit keine Straßensperrungen, weder des Stresemannrings noch der Zufahrt zum Bahnhof. (uf.)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare