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Am Kopfende des Sportplatzes soll das Gebäude entstehen.
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Am Kopfende des Sportplatzes soll das Gebäude entstehen.

Amöneburg

Neues Haus für Vereine

Fußballer und Turner bekommen ein festes Quartier am Sportplatz Amöneburg. Der zweigeschossige Neubau wird nach den Plänen des Architekten rund 310 Quadratmeter groß sein.

Von Gesa Fritz

Ein „mentaler Spatenstich“ – So bezeichnete Maike Soultana (CDU), Ortsvorsteherin in Amöneburg, gestern die offizielle Vorstellung der Pläne für das neue Haus der Vereine. Bis spätestens 2014 soll das Gebäude am Sportplatz fertig sein und von den Vereinen bezogen werden können.

Der zweigeschossige Neubau wird nach den Plänen des Architekten rund 310 Quadratmeter groß sein. Im barrierefreien Erdgeschoss sind zwei Räume für die Vereinsarbeit vorgesehen, in denen einmal Vorstandssitzungen oder Besprechungen abgehalten werden können. Ebenfalls ebenerdig sind ein Jugendraum, eine Teeküche sowie Toiletten geplant.

Die Räume im ersten Stock sind über eine separate Außentreppe erreichbar und für die Sportler reserviert. Hier werden die Duschen und Umkleiden, ein Schiedsrichterraum sowie ein Lager untergebracht. Standort des neuen Gebäudes wird die Stirnseite des Sportplatzes.

Kosten von 660000 Euro

Möglich ist der Neubau nur durch die finanzielle Unterstützung von Klaus Dyckerhoff, seiner Familie und dem Unternehmen Dyckerhoff. Gemeinsam tragen diese 550.000 Euro der Gesamtkosten von insgesamt 660.000 Euro. Den Restbetrag übernimmt die Stadt.

Der Neubau war notwendig, nachdem das alte Vereinshaus an einen neuen Besitzer verkauft worden war. Die von diesem geforderte Miete war für die Amöneburger Vereine nicht bezahlbar.

Seit 2010 müssen die Sportler deshalb ohne Vereinshaus auskommen. Dies bedeutet, dass die Sportler sich seitdem wenige, und darüber hinaus auch völlig veraltete, Duschen teilen müssen und die Geräte in Containern untergebracht sind. Raum für weitere Vereinsaktivitäten gibt es am Sportplatz derzeit nicht.

Ursprünglich sollte der Neubau bereits in diesem Jahr stehen. Zu Verzögerungen kam es immer wieder, weil das vorhandene Geld für das Projekt erst nicht zu reichen schien. Nach zahlreichen Umplanung steht nun der etwas abgespeckte Entwurf, wurde bereits vom Magistrat abgesegnet und muss jetzt noch vom Parlament bewilligt werden.

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