Wiesbaden

Neues Gefahrstoff-Lager in Wiesbaden

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Im Kalle-Albert-Industriepark sollen 2640 Tonnen gefährlicher Stoffe gelagert werden. Sie sind in Behälter eingeschlossen.

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt hat das Genehmigungsverfahren für das geplante neue Gefahrstoff-Lager in Wiesbaden-Biebrich gestartet. Das Lager soll eine Kapazität von insgesamt 2640 Tonnen haben und auf dem Gelände des Industrieparks Kalle-Albert entstehen, teilt das Regierungspräsidium mit.

Gelagert werden sollen verschiedene Gefahrstoffe in beweglichen Behältern bis zu einer Größe von jeweils einer Tonne sowie Aerosol-Packungen. Den Antrag für die Errichtung und den Betrieb des Lagers hatte das Unternehmen Infraserv im Oktober vergangenen Jahres gestellt. In dem Genehmigungsverfahren geht es um immissionsschutzrechtliche Vorgaben.

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung sei nicht notwendig, weil von dem Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten seien, heißt es weiter. Von dem Lager würden keine Emissionen ausgehen, da nur verschlossene Gebinde ein- und ausgelagert würden. Auch im Falle von Lecks sei nicht mit Auswirkungen über die Grenzen des Werksgeländes hinaus zu rechnen.

Vom 29. April bis zum 28. Mai werden der Antrag und die Unterlagen, die dem Regierungspräsidium bislang vorliegen, am Wiesbadener Behörden-Standort in der Lessingstraße 16-18 ausliegen. Ab 26. Juni sollen die bis 11. Juni bei der Behörde schriftlich erhobenen Einwände gegen das Vorhaben dort noch einmal mündlich erörtert werden. 

Weitere Informationensind auf der Internet-Seite des Regierungspräsidiums rp-darmstadt.hessen.de im Bereich „Öffentliche Bekanntmachungen“ zu finden.

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