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Rad- und Schutzstreifen sollen für Sicherheit sorgen. 

Wiesbaden

Neue Wege für Radfahrer in Wiesbaden

In der Biebricher Straße ist eine Lücke im Radwegenetz geschlossen worden. Wiesbaden verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Der Anteil das Radverkehrs soll verdoppelt werden.

Die neue Radverkehrsverbindung in der Biebricher Straße zwischen Dyckerhoffstraße und der Straße „An der Helling“ in Amöneburg und Kastel ist fertiggestellt worden, teilt die Stadtverwaltung mit. Bislang endete der Radstreifen an den beiden Straßen, nun sind durchgängige Rad- beziehungsweise Schutzstreifen vorhanden.

„Auf der viel befahrenden Strecke zwischen Mainz und Wiesbaden erhöht sich die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich“, sagt Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne). „Die neuen Schutzstreifen sind nicht nur für diejenigen eine Verbesserung, die in ihrem Alltag die Biebricher Straße befahren, auch für den Radtourismus ist diese Strecke von großer Bedeutung.“ Der neu geschaffene Abschnitt sei sowohl Teil des überregionalen Rheinradwegs als auch des Hessischen Radfernwegs R3. „Ich freue mich, dass die Stadtverwaltung den Wunsch aus dem Ortsbeirat aufgegriffen hat und dass wir jetzt eine schöne neue Radroute haben, die den Rheingau, Wiesbaden und Mainz miteinander verbindet“, sagt Amöneburgs Ortsvorsteher Reiner Meier.

Die Realisierung der Radverkehrsverbindung Biebricher Straße ist nach der Emser Straße ein weiterer Lückenschluss im Rad-Grundnetz 2020. Durch die Schaffung eines stadtweiten Netzes an sicherer Radverkehrsinfrastruktur strebt die Stadt Wiesbaden eine Erhöhung des Radverkehrsanteils von bislang 5,7 Prozent auf 10,4 Prozent an. Der Baubeginn für die nächste Radverbindung auf der Saarstraße steht bevor.

Verkehrsdezernent Kowol kündigt noch ein weiteres Vorhaben an: Auf beiden Seiten der Kaiserbrücke sind Fahrradspindeln beziehungsweise Rampen in Planung. Der Rhein könne künftig bequemer als bislang überquert werden. 

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