Neue Steuersätze

66 Euro mehr für ersten Hund

Jetzt ist es heraus: Nicht 100 Euro mehr, aber doch 66 Euro mehr pro Jahr müssen Mainzer Hundehalter künftig für ihren Liebling zahlen. Die Steuer für den ersten Hund soll von 120 auf 186 Euro steigen. Auf diesen Satzungsentwurf haben sich die Ampelfraktionen im Stadtrat geeinigt.

Damit gehen SPD, Grüne und FDP ein Stück auf empörte Hundebesitzer zu. Sie haben sich mit Unterschriftenlisten und einer Protestdemonstration gegen eine drohende Erhöhung von 100 Euro pro Jahr gewehrt. Grünen-Fraktionsvorsitzender Ansgar Helm-Becker bekräftigte die „Amnestie“ für Halter, die ihren bisher unangemeldeten Hund jetzt „legalisieren“: „Steuer-Ehrlichkeit und -gerechtigkeit“ seien wichtige Themen.

Die neuen Steuern und Abgaben soll der Stadtrat am 1. Februar beschließen. Dazu zählt die Erhöhung der Grundsteuer B für Immobilienbesitzer um 40 Punkte auf 440 Prozent sowie die Vergnügungssteuererhöhung für Automatenhallen und Tanzlokale. Die neue Kulturabgabe („Bettensteuer“) soll wie angekündigt 2,5 Prozent des Übernachtungspreises betragen. (ren.)

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