Wiesbaden

Netzwerk für Geflüchtete in Wiesbaden

  • Kerstin Klamroth
    vonKerstin Klamroth
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Zwei Projekte erhalten in diesem Jahr den Integrationspreis der Stadt: das Netzwerk für Integrationsparten und die Fachstelle zur Behandlung traumatisierter Flüchtlinge.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Integrationspreises gibt es zwei Preisträger: das „Netzwerk „Gemeinsam in Wiesbaden“ und das Projekt „NeW – Fachberatungsstelle für traumatisierte geflüchtete Menschen“ des Psychosozialen Zentrums Süd der Werkgemeinschaft.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist „Gemeinsam in Wiesbaden ein Zusammenschluss von Netzwerk- und Kooperationspartnern. Sie setzen sich in dem Projekt Netzwerk für Integrationspaten“ für Ehrenamtliche ein, die Geflüchtete begleiten. Durch das Netzwerk werden auch Tandemprogramme unterstützt, die ermöglichen, die Kultur der Gegenseite kennenzulernen.

NeW „Neue Wege in Wiesbaden“ von der Werkgemeinschaft ist eine Fachberatungsstelle für traumatisierte geflüchtete Menschen. Unterschiedliche Angebote, darunter Traumaberatung in Einzelgesprächen oder Psychoedukation und Weitervermittlung, haben laut Stadtverwaltung bereits über 200 Personen in Wiesbaden erreicht und ihnen geholfen, ihren weiteren Weg der Integration zu bewältigen.

Die zwölfköpfige Jury aus Vertretern des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung, des Ausländerbeirates sowie der Kirchen und Vertreter:innen der jüdischen Gemeinde Wiesbaden und der islamischen Gemeinden unter dem Vorsitz von Integrationsdezernent Christoph Manjura war auch in diesem Jahr von den Bewerbungen und Vorschlägen beeindruckt. Besonders in den schwierigen Corona-Zeiten sei ehrenamtliches Engagement wichtig, betont Sozialdezernent Christoph Manjura (SPD).

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