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Wiesbaden

Nahversorgungslücke wird geschlossen

Die Pläne für einen Lebensmittel- und Getränkemarkt an der Bierstadter Straße sollen Anfang März beschlossen werden. Wenn alles nach Plan laufe, könne der künftige Betreiber im Sommer mit dem Bau des Supermarktes beginnen und ein Jahr später eröffnen.

Von Peter H. Eisenhuth

Gut möglich, dass Sigrid Möricke den Wiesbadenern einmal als „Supermarktdezernentin“ in Erinnerung bleiben wird. „Das ist der siebte Nahversorger, den wir unter meiner Leitung auf den Weg bringen“, kommentiert die SPD-Stadtentwicklungsdezernentin die Pläne für einen Lebensmittel- und Getränkemarkt an der Bierstadter Straße.

Die Pläne sollen jetzt dem Ortsbeirat Südost vorgelegt und Anfang März in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Der Standort, 250 Meter vom Moltkering entfernt, sei bestens geeignet, um die seit Jahren bestehende Nahversorgungslücke in diesem Gebiet zu schließen, sagt Möricke. Auf dem Gelände befinden sich bislang eine sogenannte landwirtschaftliche Fläche mit hohem ökologischen Wert, die auch im geänderten Flächennutzungsplan vorgesehen ist, und eine nicht mehr benötigte Fläche für ein Umspannwerk.

Wenn alles nach Plan laufe, könne der künftige Betreiber im Sommer dieses Jahres mit dem Bau des Supermarktes beginnen und ein Jahr später eröffnen, erläutert Thomas Metz. Der Leiter des Stadtplanungsamtes weiß, dass „die unmittelbaren Anwohner das Projekt ablehnen. Sie fürchten zu viel Verkehr und Lärm, und sie wollen nicht, dass sich ihre gewohnte Umgebung verändert“.

Metz ist allerdings davon überzeugt, dass in den sich lange hinziehenden Planungen alle denkbaren Ausschlusskriterien beachtet wurden. „Und die nächsten Nachbarn der direkten Anwohner begrüßen es auch, dass sie bald einen Supermarkt in fußläufiger Entfernung haben. Das ist besonders für ältere Menschen wichtig“, sagt Metz.

Auf 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche werde der Vollsortimenter seine Waren anbieten, die 2000 Quadratmeter große Dachfläche soll begrünt werden, berichtet der Stadtplanungsamtleiter. Die Öffnungszeiten würden auf 6 bis maximal 21 Uhr begrenzt. „Damit kommen wir auch der benachbarten Sternwarte entgegen, die ein Problem mit zu großer Lichtemission hätte.“

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