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Nach zwei Jahren Pause gibt es wieder eine Wiesbadener Weinwoche

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Von: Madeleine Reckmann

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„Die längste Weintheke der Welt“ öffnet am 12. August. Dann beginnen nach zwei Jahren Pause die 45. Rheingauer Weinwochen. M. Müller
„Die längste Weintheke der Welt“ öffnet am 12. August. Dann beginnen nach zwei Jahren Pause die 45. Rheingauer Weinwochen. M. Müller © Monika Müller u000d Tagessatz

Hundert Rheingauer Winzer präsentieren ihre Produkte. Drei Bühnen mit Musik

An Sommerabenden genüsslich in der Wiesbadener Innenstadt ein Glas Wein schlürfen – endlich. Nach zwei Jahren Corona-Pause findet die Rheingauer Weinwoche wieder statt.

Zum 45. Mal präsentieren Winzerinnen und Winzer aus Wiesbaden und anderen Rheingau-Städten ihre edlen Tropfen. Hundert Anbaubetriebe sind es, die auf dem Dern’schen Gelände und vor dem Rathaus Weine und Sekte ausschenken. „Die Rheingauer Weinwoche ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Stadtrat Oliver Franz (CDU). Niemand hätte vor 47 Jahren ahnen können, dass sich das Ereignis zur Touristenattraktion entwickeln würde. Anders als damals wird heutzutage auch ein alkoholfreier Wein angeboten. „Er erfährt hohe Anerkennung in der Branche“ lobt Peter Seyffardt, Präsident des Rheingauer Weinbauverbands.

WEINFEST

Seit 1976 lockt die Rheingauer Weinwoche jedes Jahr im August Tausende Besucherinnen und Besucher nach Wiesbaden.

Anfang der 1980er Jahre wurde das Angebot um Speisen erweitert. Die Zahl der Stände stieg auf 120 an.

2001 wurde das Musikkonzept überarbeitet. Auch jüngere Bands treten seither bei der Weinwoche auf.

Die Rheingauer Weinwoche wird am 12. August, um 17 Uhr vor dem Rathaus eröffnet und dauert dann bis 21. August. aro

Traditionell ist ein Winzer aus einer Wiesbadener Partnerstadt Bordeaux dabei – 2022 heißt er Olivier Charron vom Chateau Mouchac La Rame in Terrasson. Neben fruchtigen Rotweinen hat er auch frische, trockene Weißweine im Angebot.

Aber auch die Weingüter bleiben von aktuellen Entwicklungen nicht verschont. Wegen Personalmangels hätten einige Betriebe ihre Teilnahme absagen müssen, berichtet Simon Rottloff von der Wiesbadener Congress- und Marketinggesellschaft. Der Gastronom Günter Gollner ist aus diesem Grund auch nicht mehr mit von der Partie. Dafür sind erstmals das Sekthaus Solter aus Rüdesheim und der Winzer Hans Prinz aus Kiedrich vertreten.

Dazu kann an rund 20 Ständen der Hunger gestillt werden. Auf drei Bühnen treten Bands mit Rock-Klassikern, Pop&Soul, Blues und karibische Rhythmen auf.

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