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Wiesbaden

Müll aus dem Ahrtal wird in Wiesbaden zwischengelagert

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Das Regierungspräsidium Darmstadt erlaubt der Deponie in Biebrich, Abraum aus der Hochwasser-Region aufzunehmen. Wo er entsorgt wird, ist noch offen.

Die Flutkatastrophe im Juli in Rheinland-Pfalz hat Unmengen von Müll erzeugt. So viel, dass die nahe gelegenen Deponien es nicht aufnehmen können. Seit Anfang August fahren Lastwagen mit dem Unrat auch das Notfallzwischenlager in Wiesbaden-Biebrich an.

Jetzt hat das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) den Wiesbadener Entsorgungsbetrieben ELW die Genehmigung erteilt, bis März 2022 bis zu 44 000 Tonnen Müll dort zu lagern. Seit 2005/2006 war es der ELW nur gestattet, das Lager für bis zu sechs Wochen zu nutzen. Restmüll darf nicht mehr dauerhaft deponiert, sondern soll verbrannt werden. Für den Abraum aus dem Ahrtal macht das RP eine Ausnahme.

Anfang August seien bis zu 50 Lastwagen täglich aus dem Ahrtal mit zerkleinertem Sperrmüll zur Deponie gefahren, berichtet ELW-Sprecher Frank Fischer. Inzwischen kämen weniger an. Doch das Notfallzwischenlager sei mit 23 000 Tonnen Müll bereits zur Hälfte gefüllt. Die bisherige Genehmigung habe nicht mehr ausgereicht. Die Mitglieder des Verbunds, die Müllentsorgungsanlagen betreiben, hülfen sich bei Engpässen aus.

Das mit Öl und Diesel sowie anderen Stoffen verunreinigte Material muss verbrannt werden. Wo, ist offen. Das Wiesbadener Müllheizkraftwerk ist noch im Bau, es wird voraussichtlich erst 2024 fertig. Der Müll aus dem Ahrtal wird normalerweise in Bonn entsorgt. Wie das RP mitteilt, soll im Müllheizkraftwerk Frankfurt auch Abraum verbrannt werden. Gespräche mit dem Betreiber für die Genehmigung liefen bereits.

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