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Wioesbaden

Millionen für Wiesbadens Schulen

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Stadtrat Axel Imholz stellt die Anstrengungen für Neubauten und sanierungen vor.

Defekte Schultoiletten, klapprige Fenster, fehlende Schulturnhallen – Elternvertreter klagen immer wieder desaströse Verhältnisse an den Schulen an. Schuldezernent Axel Imholz (SPD) tritt anlässlich der Präsentation des aktuellen Geschäftsberichts für Schulen dem Eindruck entgegen, dass die Stadt als Schulträger zu wenig für ihre Schulgebäude tue. „Wir konnten in den vergangenen Jahren einiges bewirken, in puncto Neubau als auch im Rahmen der Instandhaltungsinitiative“, sagt Imholz.

So habe die Ursula-Wölfel-Schule einen kompletten Neubau in Holzbauweise erhalten. Die Albert-Schweitzer-Schule in Kastel und die Carl-von Ossietzky-Schule, das einzige Oberstufengymnasium, seien ebenfalls neu gebaut worden. Für größere Bauvorhaben habe die Stadt 120 Millionen Euro ausgegeben. Für Projekte in Planung oder kurz vor Baubeginn sollen 233 Millionen Euro gezahlt werden.

Herausforderungen

Die Digitalisierung der Schulen samt der baulichen Umsetzung ist für die kommenden Jahre auch ohne Corona ein Ziel.

Für Neubauten muss platzsparend und ökologisch gebaut und für moderne pädagogische Anforderungen Lösungen gefunden werden.

Für Sanierungen stehen Dämmung und Photovoltaik im Vordergrund. Die Sanierung der Naturwissenschaftsräume kostet viel Geld.

Die Landeshauptstadt ist für 80 Schulen verantwortlich. mre

13 größere Bauvorhaben aus den vergangenen drei Jahren stellt Imholz vor. Darunter die Diesterwegschule, die für 4,4 Millionen umgebaut worden sei und eine Mensa erhalten habe, die Wickerbachschule habe für 13 Millionen Euro einen Neubau erhalten, die Fritz-Gansberg-Schule sei für 22,3 Millionen Euro neu gebaut, die Grundschule Nordenstadt für 8,2 Millionen Euro erweitert worden und habe eine Turnhalle erhalten. Dach und Fassade der Oranienschule seien für 8,5 Millionen Euro saniert worden und einige Projekte mehr.

Auch im Bereich Schulsanierung vermeldet Imholz Fortschritte. Um nur einige Projekte zu nennen: Dach und Fenster der Anton-Gruner-Schule seien für 2,1 Millionen Euro, Kanal und Heizung der Hermann-Ehlers-Schule für 1,04 Millionen, Dach und Innenräume der Konrad-Duden-Schule für 1,15 Millionen Euro saniert worden. Für die Instandhaltungen wurden seit 2018 24,7 Millionen Euro ausgegeben.

Dennoch bleibe noch viel zu tun, so Imholz. Die Friedrich-List-Schule soll für 53 Millionen Euro einen Ergänzungsbau erhalten, der 2025 fertig werden soll. Die Friedrich-Ebert-Schule soll für 47 Millionen Euro einen Ersatzneubau bekommen, die Grundschule Breckenheim wird bis 2024 für 13 Millionen neu gebaut, der Erweiterungsbau der Hebbelschule und Mittelstúfenschule kommt auf 25 Millionen Euro.

„Allerdings kann ich jede Schulgemeinde verstehen, der es nicht schnell genug geht mit einer Sanierung, einem Neubau oder der Renovierung der Toilettenanlagen“, führt Imholz aus. Aber der Geschäftsbericht zeige, dass mit Hochdruck gearbeitet werde.

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