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Mehrere Hundert Plätze für Geflüchtete

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Von: Diana Unkart

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Wiesbaden sammelt Wohnungsangebote

In Wiesbaden stehen nach Angaben von Sozialdezernent Christoph Manjura (SPD) zurzeit mehrere Hundert freie Plätze in Gemeinschaftsunterkünften für geflüchtete Menschen aus der Ukraine und aus anderen Staaten zur Verfügung. Die Kapazitäten könnten auch aufgestockt werden, sagte er am Montag.

Noch aber seien viele Fragen offen, beispielsweise, ob die Menschen zunächst vorläufig in den hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht werden oder ob und wo sich Geflüchtete melden sollen, die bei Verwandten untergekommen sind. Auch, welche Leistungen die Menschen im Bedarfsfall beantragen können, müsse geklärt werden.

Weil die Zahl Geflüchteter im vergangenen Jahr gestiegen sei, habe die Stadt bereits nach potenziellen Liegenschaften, die als Unterkünfte genutzt werden können, Ausschau gehalten und Akquise betrieben. Dass Menschen auf der Flucht noch einmal in Turnhallen oder Bürgerhäusern unterkommen müssen, davon geht der Sozialdezernent nach derzeitigem Stand nicht aus. Zum einen würden die Geflüchteten aus der Ukraine auf die EU-Staaten verteilt, zum anderen seien Deutschland und Hessen nach den Jahren 2015/2016, als Hundertausende Menschen Zuflucht suchten, besser vorbereitet.

Manjura geht davon aus, dass die Geflüchteten aus der Ukraine schnell anerkannt und sich dann eine Wohnung suchen werden. Angebote seien willkommen. Die Stadt will sie sammeln.

Bürgerinnen und Bürger, die Menschen aus der Ukraine mit ihrem Engagement beim Ankommen in Wiesbaden unterstützen wollen, können sich per Mail an: Hilfen-fuer-Gefluechtete@wiesbaden.de oder werktags telefonisch an 0611 / 312 049 wenden. Geplant ist auch der Aufbau einer Internetseite auf dem städtischen Portal.

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