1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Wiesbaden

Mehr Kontrolle, mehr Sauberkeit

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Arne Löffel

Kommentare

Mehr Stadtpolizisten heißt mehr Sauberkeit und Sicherheit. Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden habe sich der zusätzliche Personal-Einsatz bemerkbar gemacht.

Seit zwei Jahren sind in Wiesbaden 25 Stadtpolizisten mehr als gewöhnlich im Einsatz, um auf den Straßen der Landeshauptstadt vor allem für mehr Sauberkeit, aber auch für mehr Sicherheit, zu sorgen. Auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2013 hin hat das Ordnungsdezernat die Stadtpolizistinnen und -polizisten für ein zunächst auf vier Jahre befristetes Projekt eingestellt und so die gesamte Personalzahl der Stadtpolizei auf 103 Personen aufgestockt.

Mit dem Beschluss des Parlaments einher ging die Vereinbarung, dass das Ordnungsdezernat dem Magistrat nach zwei Jahren einen Bericht darüber abliefern soll, wie sich die 25 zusätzlichen Stellen gelohnt haben. Diese Ergebnisse wurden unlängst dem Magistrat präsentiert.

„Die hinter dem Projektauftrag stehende Frage lautete: Lassen sich Sauberkeit und Sicherheit in Wiesbaden durch mehr Stadtpolizisten und somit durch einen höheren Kontrolldruck und durch Bußgelder verbessern? Die Antwort lautet: Ja“, fasst Ordnungsdezernent Oliver Franz (CDU) die vergangenen zwei Jahre in einer Pressemitteilung zusammen.

Leistungsfähigkeit verbessert

Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden habe sich der zusätzliche Personal-Einsatz bemerkbar gemacht. Laut Franz sei das die Zeit, in der die meisten Verstöße gegen Ordnung und Sicherheit registriert würden. „Die Integration der zusätzlichen Kräfte in die regulären Strukturen hat die Stadtpolizei in die Lage versetzt, zusätzlich zu den Regelkontrollen in größerem Ausmaß auch Schwerpunktkontrollen und ganze Kontrolltage durchzuführen“, erklärt Franz.

Als Beispiel nennt der Ordnungsdezernent 25 Hundekontrolltage von Januar 2015 bis Januar 2016. „Diese Kontrolltage fanden zusätzlich zu den Regelkontrollen statt und haben natürlich personelle Ressourcen gebunden. Aber der Aufwand hat sich gelohnt, denn die Zahl der bei den ELW eingegangenen Beschwerden über nicht entfernten Hundekot hat sich 2015 gegenüber dem Vorjahr fast halbiert“, so Franz.

Weitere Beispiele wie die Beruhigung der Eleonorenstraße in Kastel sprechen laut Franz dafür, die auf vier Jahre befristet eingestellten Stadtpolizisten auch über das Vertragsende im Oktober 2017 hinaus zu beschäftigen. Er werde eine entsprechende Beschlussvorlage in den Magistrat einbringen.

An der Eleonorenstraße hätten in den vergangenen Jahren vor allem Jugendliche gern gegrillt, weshalb es immer wieder Beschwerden über Lärm und hinterlassenen Müll gegeben habe. Hier habe die Stadtpolizei „den Kontrolldruck deutlich erhöht“.

„Die Erfahrungen nach den ersten beiden Jahren des Projekts zeigen ganz deutlich, dass die 25 zusätzlichen Beamtinnen und Beamten die Leistungsfähigkeit der Stadtpolizei deutlich gestärkt haben“, so Franz.

Auch interessant

Kommentare