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Mehr Geld gefordert

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Asklepios-Mitarbeiter

Während einer Betriebsversammlung hat die Gewerkschaft Verdi gestern 271 Unterschriften von Beschäftigten an die Geschäftsführung der Asklepios Paulinen Klinik übergeben. 271 – das sind mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter des Krankenhauses. Die nichtärztlichen Beschäftigten wehren sich gegen zu schlechte Arbeitsbedingungen. Sie fordern eine Gehaltssteigerung um 20 Prozent bis zum Niveau der umliegenden Krankenhäuser in Wiesbaden, das sich am Tarif des öffentlichen Dienstes (TVöD) orientiert.

Bereits im Dezember hatte Verdi die Geschäftsführung angeschrieben, die der Gewerkschaft jedoch eine Absage erteilte. Als Begründung wurde unter anderem angegeben, dass die Tarifsteigerung der Asklepios Klinik Wiesbaden ein solch hohes Defizit bescheren würde, dass 40 Vollzeitkräfte entlassen werden müssten. Eine Erhöhung würde die Klinik zum Sanierungsfall machen.

Verdi kündigt an, den Druck auf den Konzern deutlich erhöhen zu wollen, wenn nicht „schnellstens Tarifgespräche“ zustande kommen. Notfalls werde es Warnstreiks geben. (uf.)

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