Wiesbaden

Mehr Abstand zu Autos

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Fahrradstreifen in Friedrich-Ebert-Allee ist fertig. Sicherheit für Radfahrer soll damit gewährleistet sein.

Die ersten Vorhaben aus dem sogenannten Radgrundnetz 2020 sind umgesetzt, teilt die Verwaltung mit. Dazu gehört der Fahrradstreifen entlang der Friedrich-Ebert-Allee, der nun komplett genutzt werden könne. Hier sorge der Abstand zu parkenden Autos für mehr Sicherheit.

Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne): „Der Umbau am Knotenpunkt Friedrich-Ebert-Allee/Lessingstraße verbessert in Verbindung mit neuer Signalschaltung die allgemeinen Verkehrsverhältnisse. Das betrifft sowohl den flüssigeren Verkehrsablauf als auch die Verkehrsführung für Fußgänger.“

Realisiert worden sei die neue Radwegeverbindung sukzessive im laufenden Jahr und teilweise in Verbindung mit Änderungen im Straßenraum zwischen Rhein-Main-Congress-Center und Landesmuseum.

Als letzter und zentraler Baustein würden nun der Knotenpunkt Friedrich-Ebert-Allee/Lessingstraße fertiggestellt.

Die neue Radwegverbindung in der Ebert-Allee zwischen Rheinstraße und Gustav-Stresemann-Ring sei ein wichtiger Lückenschluss im innerstädtischen Netz, so Kowol.

Zudem hätten weitere Verbesserungen in der Lessingstraße realisiert werden können, die ebenfalls Bestandteil des Radgrundnetzes 2020 seien.

Das alles sei auch ein wichtiges Signal an alle Verkehrsteilnehmer wie auch an das Verwaltungsgericht, dass die Stadt Wiesbaden die Senkung der Luftbelastung nicht nur auf dem Papier verfolge, sondern konkrete Alternativen zum motorisierten Verkehr biete.

Das Radgrundnetz 2020 sei Bestandteil des vom Stadtparlament beschlossenen Sofortpakets zur Abwehr eines Dieselfahrverbotes.

Der neue Fahrradstreifen in der Ebert-Allee habe eine durchgehende Breite von 1,85 Meter. Zu parkenden Autos wurde zusätzlich ein durchgehender Sicherheitstrennstreifen von 75 Zentimetern berücksichtigt. „Der erforderliche Abstand von Radfahrenden zu parkenden Fahrzeugen insbesondere zum Schutz vor sich öffnenden Autotüren von rund einem Meter wird damit sichergestellt. Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern werden durch gute Planung somit ausgeschlossen“, befindet der Umwelt- und Verkehrsdezernent. jo

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