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Wiesbaden

Markt der Plastiktüten

  • Jochen Dietz
    VonJochen Dietz
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Die Grünen scheitern im Umweltausschuss mit ihrem Antrag auf Verbannung der Taschen vom Wochenmarkt. CDU, SPD und FDP können sich nicht dazu durchringen.

Die Grünen sind im Umweltausschuss mit ihrem Antrag, keine Plastiktüten mehr auf dem Wochenmarkt zuzulassen und das in der Marktsatzung festzuschreiben, gescheitert. „Wir wollten die Chance nutzen, Plastiktüten zu verbannen und damit die Müllberge zu verkleinern. CDU, SPD und FDP haben die Chance verpasst“, so Fraktionsmitglied Konstanze Küpper in einer Mitteilung der Grünen.

Die Grünen hatten unter anderem beantragt, die Abgabe von Tragetaschen und Tragetüten aus Plastik zu untersagen. Lediglich sogenannte „Hemdchentüten“ aus nachwachsenden Rohstoffen sollten im Ausnahmefall erlaubt werden, wenn es die Eigenart der zu transportierenden Ware erfordert. Die im Ausschuss anwesenden Marktbeschickerinnen Ellen Schäfer und Wiltrud Frey-Preiss hätten den Vorstoß mit dem Hinweis unterstützt, dass die meisten Produkte auch plastikfrei nach Hause getragen werden könnten.

Viele Kundinnen und Kunden würden aber nach wie vor Plastik-Tragetaschen verlangen, anstatt eigene Stoffbeutel oder Taschen mitzubringen. „Wir würden gern darauf verzichten. Außerdem verursachen Plastiktüten unnötige Kosten“, zitieren die Grünen Marktsprecherin Ellen Schäfer in ihrer Mitteilung.

„Es ist völlig unverständlich“, ärgert sich Küpper, „dass die Ausschussmehrheit sich nicht dazu durchringen konnte.“ Solche Tüten, die einzig zum Transport der eingekauften Waren dienten und dann meist weggeworfen würden, seien Teil des weltweiten Müllproblems und verschwendeten fossile Rohstoffe. Immer mehr Länder, Städte und Regionen gehen daher dazu über, darauf zu verzichten. „Anstatt auch in Wiesbaden mit gutem Beispiel voranzugehen, haben die Vertreterinnen und Vertreter von CDU, SPD und FDP im Umweltausschuss die Zeichen der Zeit wohl noch nicht erkannt.“ jo

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