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Mann soll in Psychiatrie

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23 Mal hat er mit dem Küchenmesser auf seine Frau eingestochen. Demnächst beginnt der Prozess gegen einen psychisch gestörten Mann aus Wiesbaden.

Das Urteil gegen einen 52-Jährigen, der im Januar in Wiesbaden am Michelsberg seine 51-jährige Frau erstochen haben soll, steht vermutlich schon vor dem Beginn des Prozesses am Mittwoch, 8. Juli, am Landgericht fest. Die Staatsanwaltschaft hat die dauerhafte Unterbringung des Mannes in der geschlossenen Psychiatrie in einer Antragsschrift beantragt. Er gilt als schuldunfähig. Bei ihm wurde paranoide Schizophrenie diagnostiziert. Der Mann war bei seiner Frau, die sich von ihm trennen wollte, im Januar 2009 wieder vorübergehend untergekommen.

Dabei kam es zu privaten Streitereien. Der Mann soll mit einem Küchenmesser 23-mal auf die Frau eingestochen haben. Dann rief er wie es der Polizeibericht vom Januar vermeldete selbst die Polizei zum Tatort und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Da weiter von einer Gefährlichkeit des Mannes ausgegangen wird, will die Staatsanwaltschaft eine dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie beantragen. Die Hauptverhandlung ist auf mehrere Tage angesetzt (gra )

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