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Wiesbaden

Lokale Wirtschaft legt wieder zu

Die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden zeigt: Die Investitionen und die Zahl der Beschäftigten werden steigen.

Von Mirjam Ulrich

Fast jedes vierte Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden will mehr investieren. Dies geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK hervor. Im Vergleich zur vorherigen Konjunkturumfrage im Oktober 2014 halbierte sich hingegen der Anteil der Unternehmen, die weniger investieren wollen, er liegt nun bei acht Prozent. Mehr als zwei Drittel der Betriebe – 68 Prozent – wollen ihr Investitionsniveau halten.

Besser als in Hessen

Gut ein Fünftel der Unternehmen rechnet zudem mit einer Zunahme der Beschäftigung. Nur gut jedes Zehnte erwartet das Gegenteil. Auch hier gehen 68 Prozent der Firmen davon aus, dass die Zahl der Beschäftigten gleich bleibt. Im Dienstleistungsgewerbe gaben 26 Prozent der Firmen an, neues Personal einstellen zu wollen. Von den Industriebetrieben planen das 17 Prozent.

Als Barometer für die regionale Wirtschaftsentwicklung gilt der Konjunktur-Index, der Mittelwert zwischen der aktuellen Lagebeurteilung und den Erwartungen der Unternehmen. Während er laut IHK bei der vorigen Konjunkturumfrage um zehn Zähler fiel, legte er jetzt von 124 auf 126 Punkte zu. „Bei einem Wert von über 100 ist ein spürbares Wachstum zu erwarten“, sagt Klaus Schröter, Chefsvolkswirt der IHK Wiesbaden. In Hessen sei der Klimaindex mit 118 deutlich niedriger. Das bestätige die Tendenz der vergangenen Jahre, dass die Wirtschaftsentwicklung in der Landeshauptstadt etwas besser verlaufe als in Hessen insgesamt.

Auch hinsichtlich der Exporte zeigen sich die lokalen Firmen zuversichtlich: 29 Prozent der Betriebe erwarten eine Steigerung, 67 Prozent rechnen mit gleich hohen Exporten und vier Prozent mit einem Rückgang.

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